
Mit Kommissar Beck – Aus der Asche steht am Sonntag, 7. Juni 2026, um 22:15 Uhr ein neuer Fall aus der langlebigen schwedischen Krimireihe auf dem Programm. Die Folge gehört zur zehnten Staffel und führt das Ermittlerteam in ein Umfeld, in dem Glaube, Ruhm, Vergangenheit und Schuld eng miteinander verwoben sind. Der Fall beginnt mit einem tödlichen Feuer, entwickelt sich aber schnell zu einer Geschichte über religiöse Gemeinschaften und die Grenzen professioneller Distanz.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Tolle Öhlander, früher Frontmann einer Heavy-Metal-Band, später Pastor einer freikirchlichen Gemeinde. Als er bei einem absichtlich gelegten Brand ums Leben kommt, steht die Mordkommission unter erheblichem Druck. Im Fokus der Ermittler gerät Lukas Eide, der bereits wegen Brandstiftung verurteilt wurde und Öhlander zuvor bedroht haben soll.
Doch der Fall ist komplizierter als zunächst angenommen. Für Ermittlerin Alex Beijer bekommt die Untersuchung eine persönliche Dimension: Sie begegnet Ellen Bengtsdotter Dal, einer Pastorin aus dem Umfeld des Toten und alten Freundin aus Jugendzeiten. Diese Verbindung verschweigt Alex zunächst ihrem Team — was Misstrauen auslöst und die Frage aufwirft, ob sie noch unbefangen ermitteln kann.
Peter Haber ist erneut als Martin Beck zu sehen. Jennie Silfverhjelm spielt Alex Beijer, die in Aus der Asche besonders eng mit dem Fall verbunden ist. Valter Skarsgård übernimmt die Rolle von Vilhelm Beck, der Alex Beijers Verhalten zunehmend kritisch begleitet. Frida Hallgren spielt Ellen Bengtsdotter Dal.
Zum weiteren Ensemble gehören Martin Wallström als Josef Eriksson, Måns Nathanaelson als Oskar Bergman, Nina Zanjani als Ebba Ståhl sowie Tyrone Michele als Lukas Eide. Regie führte Lisa Farzaneh, das Drehbuch stammt von Annika Sandahl.
Bei Kommissar Beck handelt es sich um eine schwedische Krimireihe, die auf den Figuren von Maj Sjöwall und Per Wahlöö basiert. Aus der Asche ist die 53. Folge der Reihe und die dritte der zehnten Staffel. Typisch für die Reihe: ruhige Spannung, psychologische Tiefe und soziale Milieus statt schneller Action.
Der Fall um den getöteten Rockpastor verbindet Mordermittlung mit einem Blick in eine freikirchliche Gemeinschaft, in der Vertrauen, Loyalität und Abhängigkeiten eine große Rolle spielen. Wer nordische Krimis mit verschachtelten Motiven und starken Figurenkonflikten schätzt, bekommt mit dieser Folge einen typischen Beck-Abend: düster, konzentriert und mit einer Ermittlerin, die selbst tiefer in den Fall hineingezogen wird, als ihr lieb ist.
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