
Precht heute Abend im ZDF: Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, zeigt das ZDF um 23:40 Uhr eine neue Folge der Philosophie-Talkshow „Precht“. Moderator und Philosoph Richard David Precht begrüßt diesmal die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh als Gast. Das Thema lautet: „Gesellschaft ohne Visionen – wer gibt uns Orientierung?“ Die Sendung steht bereits vorab in der ZDF-Mediathek bereit.
Im Mittelpunkt der heutigen Folge steht die Frage nach der Rolle öffentlicher Denker und Intellektueller in der Gegenwartsgesellschaft. Richard David Precht und Juli Zeh diskutieren, ob und wie öffentliche Intellektuelle heute noch als moralischer Kompass einer Gesellschaft fungieren können. Im großen Rauschen des Internets, in dem Millionen Stimmen gleichzeitig um Aufmerksamkeit konkurrieren, scheinen die klassischen Leitfiguren des öffentlichen Diskurses an Gewicht zu verlieren. Wer gibt in einer solchen Welt noch Orientierung? Und wie können Schriftsteller, Philosophen oder Juristen in einer digitalisierten Medienlandschaft noch Gehör finden? Juli Zeh bringt dabei eine besondere Doppelperspektive ein: Sie ist sowohl Romanautorin mit gesellschaftskritischem Anspruch als auch ausgebildete Juristin und Richterin am Brandenburger Verfassungsgericht. Diese Kombination aus literarischem Ausdruck und juristischer Praxis macht sie zur ungewöhnlichen Gesprächspartnerin für Precht.
Juli Zeh zählt zu den bekanntesten deutschen Gegenwartsautorinnen. Mit Werken wie „Corpus Delicti“, „Leere Herzen“ oder „Über Menschen“ hat sie sich als eine der schärfsten literarischen Beobachterinnen gesellschaftlicher Entwicklungen in Deutschland etabliert. Ihre Romane kreisen häufig um Fragen von Freiheit, staatlicher Kontrolle, Demokratie und dem Verhältnis des Einzelnen zur Gemeinschaft – Themen, die auch in der heutigen Precht-Sendung eine zentrale Rolle spielen dürften. Neben ihrer literarischen Arbeit ist Zeh seit 2018 Richterin am Brandenburger Verfassungsgericht, ein Amt, das ihr Denken über Recht und Gesellschaft unmittelbar mit der Praxis verbindet. Im Gespräch mit Richard David Precht dürfte besonders interessant sein, wie sie die Krise öffentlicher Diskurse bewertet und was aus ihrer Sicht an die Stelle klassischer Intellektueller treten könnte.
Die Sendung „Precht“ läuft seit 2012 im ZDF und hat sich als festes Format für philosophische Gespräche im deutschen Fernsehen etabliert. Richard David Precht, der als einer der bekanntesten populären Philosophen Deutschlands gilt, führt darin Zwiegespräche mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft. Precht ist auch als Co-Host des erfolgreichen Podcasts „Lanz & Precht“ bekannt, in dem er gemeinsam mit Markus Lanz aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen diskutiert. In der Talkshow verzichtet er auf das in vielen Talkformaten übliche Streitgespräch zugunsten eines tiefergehenden, philosophisch geprägten Dialogs. Ähnlich wie andere anspruchsvolle Gesprächssendungen – etwa Caren Miosga im ARD oder Maybrit Illner im ZDF – setzt „Precht“ auf inhaltliche Tiefe statt auf Schlagzeilenproduktion. Die heutige Folge mit Juli Zeh steht ab dem Abend auch in der ZDF-Mediathek zur Verfügung.
Die Sendung „Precht“ läuft am 10. Mai 2026 um 23:40 Uhr im ZDF. Die Laufzeit beträgt in der Regel rund 45 Minuten. In der ZDF-Mediathek ist die Folge unter dem Titel „Gesellschaft ohne Visionen – wer gibt uns Orientierung?“ bereits abrufbar. Interessierte können die Sendung dort zeitversetzt oder im Vorfeld ansehen. Wer kein ZDF empfangen kann oder die Sendung live verpasst, findet sie für mehrere Wochen in der Mediathek. Die Gesprächsrunde zwischen Richard David Precht und Juli Zeh verspricht, eine der drängenden Fragen unserer Zeit zu beleuchten: Wie lässt sich in einer fragmentierten, schnelllebigen Öffentlichkeit noch verbindliche Orientierung schaffen?
Quellen: ZDF, presseportal.de, kulturigo.de
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