Cole Campbell vor BVB-Rückkehr: Hoffenheim lässt Kaufoption verstreichen

Das Bild zeigt eine Lupe, die etwas sucht und symbolisiert eine Internetsuche
Symbolbild mit KI erstellt

Teilen:

Cole Campbell kehrt vorerst zu Borussia Dortmund zurück. Die TSG Hoffenheim hat entschieden, die Kaufoption für den 20 Jahre alten US-amerikanischen Offensivspieler nicht zu ziehen. Damit endet die Leihe nach einer sportlich schwierigen Rückrunde ohne festen Wechsel in den Kraichgau.

Für den BVB bedeutet die Entscheidung eine neue Kaderfrage. Campbell steht in Dortmund noch bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag und rückt ab dem 1. Juli 2026 wieder auf die BVB-Lohnliste zurück.

Hoffenheim zieht Kaufoption über 7,5 Millionen Euro nicht

Mit der Leihe von Cole Campbell war in der Winterpause 2025/26 eine fest vereinbarte Kaufoption verbunden. Hoffenheim hätte den Flügelspieler für 7,5 Millionen Euro dauerhaft von Borussia Dortmund verpflichten können. Diese Möglichkeit lässt die TSG nun verstreichen.

Damit bleibt Campbell zunächst Spieler des BVB. Für Hoffenheim wäre die feste Verpflichtung nach der kurzen und von Verletzungsproblemen geprägten Leihzeit ein finanzielles Risiko gewesen. Die Entscheidung gegen die Kaufoption ist deshalb auch ein Hinweis darauf, wie wenig belastbare Eindrücke Campbell in der Rückrunde sammeln konnte.

```html ```

Nur 5 Einsätze und 74 Minuten für die TSG Hoffenheim

Sportlich blieb die Hoffenheim-Leihe für Cole Campbell deutlich hinter den Erwartungen zurück. Der US-Amerikaner kam in der Bundesliga nur auf 5 Einsätze für die TSG. Insgesamt standen lediglich 74 Minuten Spielzeit in seiner Hoffenheimer Bilanz.

Für einen jungen Offensivspieler, der eigentlich Spielpraxis und Entwicklungsschritte sammeln sollte, war das zu wenig. Campbell konnte sich weder dauerhaft in den Kader spielen noch sportlich so empfehlen, dass Hoffenheim die festgeschriebene Ablöse als naheliegende Investition betrachten musste.

Knöchelverletzung im Januar bremste Campbell früh aus

Ein entscheidender Grund für die schwierige Leihe war eine Knöchelverletzung. Campbell zog sich diese im Januar 2026 zu, kurz nach seinem Wechsel zur TSG Hoffenheim. Die Verletzung warf ihn über längere Zeit zurück und verhinderte, dass er schnell in Rhythmus kam.

Gerade bei einer halbjährigen Leihe ist ein solcher Ausfall besonders schwerwiegend. Campbell hatte nur begrenzte Zeit, um sich im neuen Umfeld zu zeigen. Stattdessen musste er zunächst um Fitness, Belastbarkeit und Anschluss kämpfen. Dadurch schrumpfte das sportliche Bewertungsfenster für Hoffenheim erheblich.

Rückkehr zum BVB ab 1. Juli bringt neue Kaderfrage

Ab dem 1. Juli 2026 gehört Cole Campbell wieder fest zum Dortmunder Profikader, zumindest vertraglich. Sein Arbeitspapier bei Borussia Dortmund läuft bis zum 30. Juni 2028. Der BVB hat damit weiterhin Zugriff auf einen jungen Offensivspieler, dessen Entwicklung allerdings zuletzt ins Stocken geraten ist.

Für Dortmund ist die Rückkehr trotzdem nicht automatisch eine sportliche Verstärkung. Vielmehr stellt sich die Frage, ob Campbell in der Saisonplanung überhaupt eine konkrete Rolle einnehmen kann oder ob ein erneuter Ortswechsel die bessere Option wäre, um Spielpraxis zu sammeln.

Rolle bei Trainer Niko Kovac bleibt unklar

Nach Berichten soll BVB-Trainer Niko Kovac nur wenig Verwendung für Cole Campbell haben. Offiziell bestätigt ist eine solche Einschätzung jedoch nicht, deshalb bleibt Campbells Rolle in Dortmund vorerst offen. Klar ist nur: Der Konkurrenzkampf auf den offensiven Außenbahnen ist beim BVB groß.

Campbell braucht Einsatzzeit, um den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Sollte er unter Kovac keine realistische Perspektive erhalten, wäre eine erneute Veränderung naheliegend. Für den Spieler geht es in diesem Sommer deshalb nicht nur um einen Kaderplatz, sondern um die Frage, welcher Weg seiner Karriere tatsächlich hilft.

Hoffenheim könnte Ablöse neu verhandeln

Neben der Entscheidung gegen die 7,5-Millionen-Euro-Kaufoption gibt es Berichte, wonach Hoffenheim auch ein Nachverhandeln der Ablösesumme prüfen könnte. Das wäre ein anderer Weg, um Campbell möglicherweise doch noch zu halten, allerdings zu deutlich veränderten Konditionen.

Ob Borussia Dortmund dazu bereit wäre, ist offen. Für den BVB wäre ein niedrigerer Preis nur dann sinnvoll, wenn Campbell sportlich nicht mehr fest eingeplant ist und sich zugleich keine bessere Lösung ergibt. Bis dahin bleibt der Stand klar: Die Kaufoption wird nicht gezogen, Campbell kehrt zunächst nach Dortmund zurück.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu