Der Staatsanwalt heute im ZDF: Ein Mordfall führt Bernd Reuther in einen elitären Business-Klub

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Nach dem Hauptabendprogramm setzt das ZDF heute auf klassischen Krimistoff: Um 22 Uhr läuft eine Folge von „Der Staatsanwalt“. Gezeigt wird die Episode „Die letzte Absage“, die nach den aktuellen Programmdaten von 22:00 bis 23:00 Uhr angesetzt ist. Es handelt sich um einen Fall aus der 17. Staffel. Fernsehserien.de führt die Folge als Staffel 17, Folge 3.

Im Mittelpunkt steht erneut Oberstaatsanwalt Bernd Reuther, gespielt von Rainer Hunold. Die ZDF-Reihe gehört seit Jahren zu den verlässlichen Krimi-Formaten des Senders. Statt großer Action setzt „Der Staatsanwalt“ meist auf Ermittlungen, widersprüchliche Aussagen und ein Milieu, in dem hinter bürgerlichen Fassaden einiges verborgen liegt.

Darum geht es in „Die letzte Absage“

Der Fall beginnt mit einem Leichenfund in einem abgelegenen Waldstück. Die Tote ist Irina Hofstetter. Schon die ersten Spuren deuten darauf hin, dass der Mord nicht einfach zu erklären ist. Rechtsmedizinerin Dr. Sahra Darbandi stellt mehrere Formen von Gewalteinwirkung fest. Außerdem findet die Spurensicherung am Tatort ein auffälliges Stück Stoff.

Für Hauptkommissarin Kerstin Klar und Oberkommissar Max Fischer führt die erste Spur zu Leonie Warmers, der besten Freundin und Kollegin des Opfers. Sie hatte Irina Hofstetter kurz zuvor als vermisst gemeldet. Von ihr erfahren die Ermittler, dass Irina kurz nach ihrem Tod eigentlich einen neuen Job bei einem renommierten Pharmaunternehmen antreten sollte. Genau dort stößt Bernd Reuther jedoch auf eine erste Merkwürdigkeit: Firmenchef Dr. Berthold Lazos will von einer neuen Mitarbeiterin nichts wissen.

Job, Ex-Freund, Sportwaffe: Der Fall wird immer undurchsichtiger

Schnell wird klar, dass Irina Hofstetters Umfeld mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. Auch ihr Ex-Freund Jonas Domaschke gerät in den Blick der Ermittler. Unklar ist, wie das Verhältnis zwischen ihm und der Toten zuletzt wirklich war. Zusätzlich verschwindet ausgerechnet seine Sportwaffe. Damit bekommt der Fall eine weitere mögliche Spur, doch Reuther wäre nicht Reuther, wenn er sich mit naheliegenden Erklärungen zufriedengeben würde.

Die Ermittlungen führen schließlich zu Alexander Gruber. Er hat offenbar genau den Job bekommen, der ursprünglich Irina Hofstetter zugesagt gewesen sein soll. Als Reuther bei Alexander und dessen Mutter Miriam Gruber nachhakt, stößt er auf eine weitere Verbindung: Alexander soll Mitglied in einem vornehmen Business-Klub sein. Auch Dr. Berthold Lazos und Dr. Christian Weissgerber, bei dem das Opfer in Behandlung war, gehören laut ZDF-Inhaltsangabe zu diesem Kreis.

Ein Krimi über Macht, Netzwerke und verschlossene Türen

„Die letzte Absage“ nutzt ein Motiv, das für die Reihe typisch ist: Hinter einem Mordfall öffnet sich ein gesellschaftliches Milieu, in dem Beziehungen, Abhängigkeiten und alte Geheimnisse eine entscheidende Rolle spielen. Der elitäre Business-Klub wird dabei zum Zentrum des Falls. Wer dort dazugehört, verfügt über Kontakte. Wer ausgeschlossen bleibt, steht womöglich vor verschlossenen Türen. Genau in diesem Spannungsfeld sucht Reuther nach dem Motiv.

Auch Bestatter Ralf Seiler spielt in der Folge eine Rolle. Er kümmert sich um die Beisetzung von Alexanders verstorbenem Vater Hubertus Gruber. Damit verdichtet sich der Fall weiter, weil berufliche Interessen, persönliche Verbindungen und private Verluste ineinandergreifen. Das ZDF beschreibt die Episode als wendungsreichen Krimi mit 59 Minuten Laufzeit. Die Folge stammt aus dem Jahr 2022 und ist in der ZDFmediathek abrufbar.

Diese Darsteller sind heute dabei

Zur Stammbesetzung gehören Rainer Hunold als Bernd Reuther, Fiona Coors als Kerstin Klar, Max Hemmersdorfer als Max Fischer, Shadi Hedayati als Dr. Sahra Darbandi und Heinrich Schafmeister als Stefan Schiller. In weiteren Rollen sind unter anderem Heio von Stetten, Jacques Breuer, Maya Haddad, Dominik Weber, Max Krause, Tatjana Clasing und Björn Bugri zu sehen. Regie führte Martin Kinkel, das Drehbuch stammt von Dagmar Rehbinder.

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