
An der Anschlussstelle Wickrath der Autobahn 61 in Mönchengladbach ist am Sonntagnachmittag ein Pkw in Brand geraten. Die Flammen griffen anschließend auf die angrenzende Böschung über. Die Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig und eigenständig verlassen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Die Feuerwehr Mönchengladbach wurde am Sonntag, 19. Juli 2026, um 17.08 Uhr zur Anschlussstelle Wickrath der BAB 61 alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Bereich Reststrauch in Fahrtrichtung Venlo.
Dort brannte ein Pkw aus einer zunächst unbekannten Ursache. Das Feuer blieb nicht auf das Fahrzeug begrenzt, sondern griff auf die Böschung neben der Fahrbahn über. Die Insassen bemerkten die Gefahr rechtzeitig und brachten sich selbstständig in Sicherheit. Sie blieben unverletzt.
Die genaue Ursache des Fahrzeugbrandes war zum Zeitpunkt der Feuerwehrmeldung noch nicht bekannt. Die Hintergründe blieben zunächst offen. Weitere Angaben dazu machte die Feuerwehr nicht.
Die eingesetzten Feuerwehrkräfte begannen unmittelbar mit dem Löschangriff. Ein Trupp setzte dazu ein C-Rohr ein. Sowohl der Brand am Fahrzeug als auch die Flammen an der Böschung konnten nach Angaben der Feuerwehr schnell abgelöscht werden.
Durch das rasche Eingreifen wurde verhindert, dass sich das Feuer weiter entlang der Böschung ausbreitete. Wie groß die betroffene Fläche war und in welchem Umfang der Pkw beschädigt wurde, ging aus der Mitteilung nicht hervor. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass das Fahrzeug und die Böschung gebrannt hatten und beide Brände schnell gelöscht werden konnten.
Während der Löscharbeiten und der weiteren Maßnahmen musste die Anschlussstelle Wickrath der Autobahn 61 gesperrt werden. Angaben dazu, wie lange die Sperrung dauerte, machte die Feuerwehr nicht. Ebenfalls nicht bekannt war zunächst, ob sich durch die Sperrung größere Verkehrsbehinderungen entwickelten.
An dem Einsatz waren die Kräfte der Feuer- und Rettungswache III aus Rheydt beteiligt. Zusätzlich rückte das Tanklöschfahrzeug aus dem Technik- und Logistikzentrum im Stadtteil Holt an.
Auch die Polizei und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr Mönchengladbach waren vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Brandamtsrat Thorsten Gornik.
Trotz des brennenden Fahrzeugs, des übergegriffenen Feuers und der notwendigen Sperrung der Autobahnanschlussstelle gab es keine Verletzten. Die Insassen mussten nicht von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden, sondern konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen.
Fahrzeugbrände können insbesondere dann zusätzliche Flächen betreffen, wenn ein brennendes Auto in unmittelbarer Nähe zu einer Böschung, einem Grünstreifen oder anderer Vegetation steht. Flammen, Hitze und brennende Fahrzeugteile können dazu führen, dass das Feuer auf die Umgebung übergreift.
Bei sommerlicher Trockenheit können Gras, Sträucher und andere Pflanzen leichter Feuer fangen. Ein zunächst auf ein Fahrzeug begrenzter Brand kann sich dann zu einem Böschungs- oder Flächenbrand entwickeln. Deshalb müssen Feuerwehrkräfte in solchen Fällen nicht nur das brennende Fahrzeug löschen, sondern auch die angrenzenden Bereiche kontrollieren und gegebenenfalls mit Wasser ablöschen.
Ob die Böschung an der Anschlussstelle Wickrath zum Zeitpunkt des Einsatzes besonders trocken war, teilte die Feuerwehr nicht mit. Fest steht lediglich, dass das Feuer vom Pkw auf die Böschung übergriff und von den Einsatzkräften schnell gelöscht werden konnte.
Weshalb der Wagen am Sonntagnachmittag in Brand geriet, blieb zunächst ungeklärt. Die Feuerwehr machte keine Angaben zu einem möglichen technischen Defekt oder anderen denkbaren Auslösern. Spekulationen über die Brandursache sind deshalb nicht möglich.
Auch Angaben zum Fahrzeugtyp, zur Zahl der Insassen oder zur Höhe des entstandenen Schadens enthielt die Pressemitteilung nicht. Entscheidend war nach Abschluss des Einsatzes, dass sämtliche Personen unverletzt blieben und die Flammen nicht weiter auf die Umgebung übergriffen.
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