
Der Hodscha und die Piepenkötter läuft laut Programmvorschau am Mittwoch, 22. April 2026, um 20:15 Uhr auf ARD Das Erste. Die ARD-Komödie verbindet gesellschaftliche Themen wie Moscheebau und kommunale Politik mit einer Liebesgeschichte – und gehört seit ihrer Erstausstrahlung zu den unterhaltsamsten deutschen Fernsehfilmen der jüngeren Vergangenheit.
Im Mittelpunkt der Geschichte soll die Kleinstadt Lautringen stehen. Bürgermeisterin Ursel Piepenkötter kämpft dort um ihre Wiederwahl und gerät dabei in eine schwierige Lage. Der Hodscha Nuri kommt in die Stadt und möchte laut Programmankündigung die alte Moschee abreißen und durch einen modernen Neubau inklusive Minarett ersetzen. Piepenkötter sieht sich gezwungen, gegen das Bauvorhaben Stellung zu beziehen, um ihre Wählerschaft nicht zu verlieren – und wird dabei zur Wutbürgerin wider Willen. Gleichzeitig erwächst ihr in Stadtrat Dr. Schadt ein ernstzunehmender Gegenkandidat im Bürgermeisterrennen. Die Handlung soll zeigen, wie politischer Opportunismus und persönliche Überzeugungen in Konflikt geraten – und welche Folgen das für das Zusammenleben in einer Gemeinde hat.
Anna Stieblich soll die Bürgermeisterin Ursel Piepenkötter spielen. Die Schauspielerin ist einem breiten Publikum vor allem durch ihre Rolle in der ZDF-Serie Pastewka bekannt. In Der Hodscha und die Piepenkötter legt sie laut Kritiken eine scharf gezeichnete Persiflage einer karriereorientierten Kommunalpolitikerin hin. Hilmi Sözer soll den Hodscha Nuri verkörpern, den Imam der muslimischen Gemeinde in Lautringen. Fabian Busch soll als Stadtrat Dr. Schadt Piepenkötters Gegenspieler im Bürgermeisterwahlkampf darstellen. Eine wichtige Nebenrolle soll Damian Hardung als Patrick übernehmen, dem Sohn der Bürgermeisterin. Patrick verliebt sich laut Inhaltsangabe in Hülya, die Tochter des Hodscha – gespielt von Yeliz Simsek. Diese Liebesgeschichte bildet den emotionalen Gegenpol zur politischen Haupthandlung und zeigt, dass kulturelle Unterschiede für die jüngere Generation weitgehend keine Rolle spielen.
Das Drehbuch von Der Hodscha und die Piepenkötter soll auf dem gleichnamigen Roman des Autors Birand Bingül basieren. Gernot Gricksch adaptierte die Vorlage für das Fernsehen. Regie führte laut Angaben von fernsehserien.de Buket Alakus, die mit diesem Film eine leichte Hand für das schwierige Gleichgewicht zwischen Komödie und gesellschaftlichem Kommentar bewiesen haben soll. Der Film wurde laut Programmquellen 2016 erstmals ausgestrahlt und hat seitdem mehrfache Wiederholungen erlebt. Die Mischung aus Politiksatire, Alltagskomödie und romantischer Nebenhandlung hat den Film zum ARD-Publikumsliebling gemacht. Ähnlich wie andere ARD-Serien und -Filme, die heute im Ersten laufen, bietet auch dieses Werk kurzweilige Unterhaltung für ein breites Publikum.
Damian Hardung, der die Rolle des Patrick in Der Hodscha und die Piepenkötter übernommen haben soll, gehört zu den bekanntesten jungen deutschen Schauspielern. Er wurde einem jungen Publikum durch die Netflix-Serie Biohackers bekannt und hat seitdem mehrere Fernsehproduktionen mit seiner Präsenz geprägt. Als Sohn der Bürgermeisterin steht Patrick in der Geschichte zwischen zwei Welten: dem traditionellen Politikermilieu seiner Mutter und der offenen Haltung seiner Generation gegenüber interkulturellen Beziehungen. Die Figur soll laut Kritiken ein wichtiges Bindeglied zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen darstellen und der Geschichte eine optimistische Grundnote verleihen.
Wer den Film am 22. April 2026 nicht um 20:15 Uhr im linearen Fernsehen verfolgen kann, soll ihn laut ARD auch in der ARD Mediathek abrufen können. Dort werden Spielfilme und Serien aus dem Programm des Ersten in der Regel parallel zur Ausstrahlung oder kurz danach bereitgestellt. Der Film dauert laut Angaben rund 90 Minuten und läuft damit im normalen Spielfilmslot von ARD Das Erste. Im Anschluss an Der Hodscha und die Piepenkötter soll um 21:45 Uhr das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus folgen.
Quellen: fernsehserien.de, tvmovie.de, prisma.de, joyn.de
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