
Mit „Helix“ zeigt Das Erste heute, Mittwoch, 22. Juli 2026, einen deutschen Thriller über Genforschung, politische Interessen und die Grenzen medizinischer Eingriffe. Der Fernsehfilm beginnt um 20.15 Uhr und läuft bis 21.45 Uhr. Im Mittelpunkt steht Svenja Jung als BKA-Personenschützerin Helen Schilling, die nach dem Tod eines Bundesministers in eine weitreichende Verschwörung gerät.
Die Produktion stammt aus dem Jahr 2025 und basiert auf dem gleichnamigen Roman des österreichischen Bestsellerautors Marc Elsberg. Regie führte Elmar Fischer. Das Drehbuch schrieb Jörg Tensing. „Helix“ verbindet einen politischen Verschwörungsthriller mit persönlichen und ethischen Konflikten rund um die Möglichkeiten moderner Gentechnik.
Prisma
„Helix“ läuft am Mittwoch, 22. Juli 2026, von 20.15 bis 21.45 Uhr im Ersten. In den Programmangaben wird die Produktion als Fernsehfilm und Thriller geführt. Nach dem Film folgt um 21.45 Uhr das ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“. Bei der heutigen Ausstrahlung handelt es sich um eine Wiederholung. Die Erstausstrahlung im Ersten erfolgte bereits im Januar 2025.
Prisma
Der Film ist eine deutsche Produktion. Als Produktionsjahr wird 2025 angegeben. Die Altersfreigabe liegt bei zwölf Jahren. Hinter dem Projekt stehen der WDR und die Produktionsfirma near future films. Inhaltlich setzt die ARD damit erneut auf einen Stoff von Marc Elsberg. Zuvor war bereits sein Roman „Zero“ als Fernsehfilm über digitale Überwachung und den Umgang mit persönlichen Daten umgesetzt worden.
Prisma
BKA-Personenschützerin Helen Schilling soll den Wirtschafts- und Umweltminister Richard Bauer schützen. Der Politiker will die Landwirtschaft ökologisch reformieren und hat sich dadurch zahlreiche Gegner gemacht. Bei einem öffentlichen Auftritt erleidet Bauer plötzlich einen schweren Anfall und stirbt. Schnell deutet sich an, dass sein Tod kein natürlicher medizinischer Zwischenfall war.
Die Ermittlungen führen zu einer beunruhigenden These: Bauer könnte durch ein biologisches Mittel getötet worden sein, das gezielt auf seine persönliche DNA zugeschnitten wurde. Für andere Menschen wäre ein solches individuell entwickeltes Virus ungefährlich. Für das ausgewählte Opfer könnte es jedoch tödlich sein, ohne gewöhnliche Spuren zu hinterlassen.
Helen Schilling muss deshalb nicht nur nach einem Täter suchen. Sie gerät zugleich in ein Geflecht aus Forschung, wirtschaftlichen Interessen, politischen Machtkämpfen und Verschwörungserzählungen. Ihre Vorgesetzte Hoettger und Staatssekretärin Dr. Karlström begleiten die Ermittlungen. Auch der geheimnisvolle Ed Deaver und mehrere Unternehmen aus der Genforschungsbranche rücken in den Blick.
Prisma
Die Ermittlerin hat selbst eine enge Verbindung zum Thema Genetik. Helen und ihre Schwester Paula tragen einen vererbbaren Gendefekt. Paula engagiert sich als Aktivistin gegen umstrittene Forschungsprojekte. Ihr Sohn ist ebenfalls von der Erbkrankheit betroffen. Helen wiederum fürchtet, die genetische Belastung an ein eigenes Kind weiterzugeben.
Ihr Mann Cem sucht deshalb nach medizinischen Möglichkeiten, den Kinderwunsch des Paares doch noch zu erfüllen. Dabei stößt er auf ein ausländisches Unternehmen, das eine Keimbahntherapie anbietet. Bei diesem Verfahren würden genetische Veränderungen nicht nur den behandelten Menschen betreffen, sondern möglicherweise auch an spätere Generationen weitergegeben.
Helen lässt sich von Professor Wöllner beraten, der ein Unternehmen im Bereich der Genforschung leitet. Damit berührt derselbe Forschungsbereich gleichzeitig ihren Mordfall und ihr Privatleben. Die BKA-Beamtin muss sich fragen, ob eine Technologie, die für gezielte Anschläge missbraucht werden kann, auch eingesetzt werden darf, um schwere Erbkrankheiten zu verhindern.
Prisma
Svenja Jung übernimmt die Hauptrolle der Helen Schilling. Die Figur arbeitet als Personenschützerin beim Bundeskriminalamt und wird nach dem Tod des Ministers in die Ermittlungen einbezogen. Helen muss berufliche Verantwortung, familiäre Belastungen und ihren eigenen Kinderwunsch miteinander vereinbaren.
Hannes Jaenicke spielt Wirtschafts- und Umweltminister Richard Bauer, dessen Tod den zentralen Fall auslöst. Helene Grass ist als Hoettger zu sehen, der Teamleiterin und Vorgesetzten von Helen Schilling. Mina Tander verkörpert Staatssekretärin Dr. Karlström.
Ugur Kaya spielt Helens Ehemann Cem. Er trainiert gemeinsam mit ihr Kickboxen und sucht nach einer medizinischen Lösung für den Kinderwunsch des Paares. Marie Bloching ist als Helens Schwester Paula zu sehen. Sie tritt als Aktivistin gegen gentechnische Eingriffe und die Projekte großer Forschungsunternehmen auf.
Samuel Finzi übernimmt die Rolle des Genforschers Professor Wöllner. Benny O. Arthur spielt den undurchsichtigen Ed Deaver, der das Geschehen aus dem Hintergrund beobachtet. Die Besetzung verbindet damit bekannte Namen des deutschen Fernsehens mit jüngeren Darstellern.
Prisma
Regie bei „Helix“ führte Elmar Fischer. Das Drehbuch stammt von Jörg Tensing und orientiert sich am Roman von Marc Elsberg. Der Film lässt sich als politischer Verschwörungsthriller mit Elementen eines Wissenschafts- und Actionthrillers einordnen. Die Programmanbieter führen ihn offiziell als Fernsehfilm und Thriller.
Prisma
Im Zentrum steht weniger eine realistische Darstellung sämtlicher medizinischer Verfahren als eine zugespitzte Frage: Was geschieht, wenn genetische Forschung nicht mehr allein zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt wird, sondern zur gezielten Kontrolle oder Schädigung einzelner Menschen? „Helix“ verbindet diese politische Dimension mit dem privaten Konflikt seiner Hauptfigur. Helen untersucht eine genetische Waffe und hofft zugleich darauf, dass moderne Medizin ihr ein gesundes Kind ermöglichen könnte.
Der Thriller verzichtet damit auf eine klare Trennung zwischen beruflichem Fall und persönlicher Geschichte. Beide Handlungsebenen führen zu derselben ethischen Grundfrage: Wie weit darf der Mensch in die genetische Ausstattung künftiger Generationen eingreifen?
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu