Katie Holmes rückt mit „Happy Hours“ wieder ins Festivallicht

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Neues Filmprojekt steht beim Tribeca Festival im Mittelpunkt

Katie Holmes steht derzeit vor allem mit ihrem neuen Film „Happy Hours“ im Fokus. Das romantische Drama feierte beim Tribeca Festival in New York Weltpremiere und bringt Holmes erneut mit Joshua Jackson zusammen, mit dem sie bereits in „Dawson’s Creek“ vor der Kamera stand. Der Film läuft im Festivalprogramm als 90-minütige US-Produktion in den Kategorien Drama, New York und Romance. Tribeca

Für Holmes ist das Projekt mehr als ein Schauspielauftritt. Sie führte Regie, schrieb das Drehbuch und spielt zugleich die Hauptrolle. Im Zentrum der Geschichte stehen Liz, eine frisch geschiedene Fotografin, und Andrew, ein Reiseautor, der Jahre nach dem Ende einer früheren Beziehung wieder in ihr Leben tritt. Das Festival beschreibt den Film als New Yorker Liebesgeschichte über Wiederbegegnung, alte Verletzungen und die Frage, ob ein neuer Anfang möglich ist. Tribeca

Wiedersehen mit Joshua Jackson ohne Serien-Neuauflage

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält „Happy Hours“, weil Holmes und Joshua Jackson erstmals seit langer Zeit wieder gemeinsam auftreten. Beide wurden Ende der 1990er Jahre mit „Dawson’s Creek“ international bekannt. Die Serie lief von 1998 bis 2003 und prägte das Image beider Schauspieler nachhaltig. People.com

Holmes hat jedoch deutlich gemacht, dass „Happy Hours“ keine Fortsetzung und kein Neustart der früheren Serie sein soll. Nach ihrer Darstellung ging es darum, andere Figuren zu zeigen und nicht erneut die Rollenbilder aufzugreifen, mit denen beide bekannt wurden. Jackson spielt im Film Andrew, Holmes verkörpert Liz. Die Wiederbegegnung ist damit zwar Teil des öffentlichen Interesses, der Film selbst steht aber als eigenständiges Projekt im Mittelpunkt. People.com

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Katie Holmes arbeitet weiter hinter der Kamera

„Happy Hours“ bestätigt die Entwicklung von Katie Holmes zur Filmemacherin. Ihre erste Regiearbeit bei einem Langfilm war „All We Had“ aus dem Jahr 2016. Seitdem hat sie ihre Arbeit hinter der Kamera weiter ausgebaut. Bei „Happy Hours“ ist sie erneut in mehreren zentralen Funktionen beteiligt, als Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin. People.com

Das Festivalprogramm nennt neben Holmes und Jackson auch Mary-Louise Parker, Constance Wu, Joe Tippett und Jack Martin im Ensemble. Damit setzt der Film nicht allein auf die Wiederbegegnung zweier früherer Seriengesichter, sondern auf eine breiter angelegte Besetzung. Die Handlung bleibt dennoch klar auf Liz und Andrew konzentriert, deren frühere Verbindung Jahre später neu verhandelt wird. Tribeca

Laufbahn zwischen Teenserie, Kino und Bühne

Katie Holmes wurde einem breiten Publikum als Joey Potter in „Dawson’s Creek“ bekannt. Danach arbeitete sie in unterschiedlichen Filmgenres und war unter anderem in Produktionen wie „Thank You for Smoking“, „Phone Booth“, „Women in Gold“ und „Logan Lucky“ zu sehen. Auch im Fernsehen blieb sie präsent, unter anderem mit Rollen in „Ray Donovan“ sowie in Produktionen über Jacqueline Kennedy. BroadwayWorld

Neben Film und Fernsehen ist die Bühne ein wichtiger Teil ihrer Laufbahn geblieben. BroadwayWorld führt mehrere Theaterstationen auf und verweist für 2026 unter anderem auf ihre Rolle in „Hedda Gabler“ am Old Globe Theatre. Damit bewegt sich Holmes weiterhin zwischen klassischem Schauspiel, Filmfestivalprojekten und eigener Regiearbeit. BroadwayWorld

„Happy Hours“ markiert einen neuen Karriereschritt

Der aktuelle Anlass zeigt Katie Holmes nicht als reine Nostalgiefigur, sondern als Künstlerin, die ihre frühere Bekanntheit für ein neues Projekt nutzt. „Happy Hours“ verbindet die öffentliche Erinnerung an „Dawson’s Creek“ mit einem erwachsenen Liebesdrama, das in New York spielt und klar aus Holmes’ eigener kreativer Verantwortung hervorgeht.

Für ihre weitere Karriere ist das bedeutsam, weil sie sich mit dem Film erneut als Autorin und Regisseurin positioniert. Die Schlagzeilen entstehen zwar auch durch das Wiedersehen mit Joshua Jackson. Entscheidend ist aber, dass Holmes bei „Happy Hours“ die künstlerische Kontrolle trägt und damit ihren Weg als Schauspielerin und Filmemacherin fortsetzt.

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