
Autofahrer müssen sich auf der A1 im östlichen Ruhrgebiet weiterhin auf Einschränkungen einstellen. Betroffen ist die Anschlussstelle Hamm/Bergkamen in Fahrtrichtung Köln. Dort bleibt die Auffahrt in den Nächten auf Freitag und Samstag gesperrt. Die eigentliche A1-Hauptfahrbahn zwischen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne kann grundsätzlich weiter genutzt werden. Wer jedoch aus Hamm oder Bergkamen auf die Autobahn Richtung Köln fahren möchte, muss eine Umleitung einplanen.
Die Sperrung betrifft die Auffahrt der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen auf die A1 in Fahrtrichtung Köln. Sie gilt am Donnerstag, 23. Juli, ab 20 Uhr bis Freitagmorgen um 5 Uhr. Eine weitere Sperrung folgt am Freitag, 24. Juli, ebenfalls von 20 Uhr bis Samstag, 25. Juli, um 5 Uhr. Die Arbeiten hatten bereits am Dienstagabend begonnen und werden ausschließlich nachts ausgeführt.
Wichtig für den laufenden Verkehr: Es handelt sich nicht um eine vollständige Sperrung der A1 zwischen zwei Anschlussstellen. Die Richtungsfahrbahn nach Köln bleibt befahrbar. Betroffen sind ausschließlich Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen neu auf die Autobahn auffahren wollen. Wer bereits aus Richtung Bremen oder Münster auf der A1 unterwegs ist, kann den Abschnitt nach derzeitigem Plan passieren.
Grund für die nächtliche Sperrung ist der Neubau der A1-Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal zwischen den Anschlussstellen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum/Werne. Im Bereich vor und hinter dem Bauwerk müssen alte Betonplatten am Standstreifen entfernt und durch belastbareren Asphalt ersetzt werden.
Die vorbereitenden Arbeiten sind notwendig, damit der gesamte Verkehr in einer späteren Bauphase auf einer Brückenhälfte geführt werden kann. Die Sperrung steht somit im Zusammenhang mit einer umfangreicheren Brückenbaumaßnahme und nicht mit einem Unfall oder einem kurzfristig aufgetretenen Fahrbahnschaden. Die Arbeiten werden bewusst in die Nachtstunden gelegt, um die Auswirkungen auf den Tagesverkehr zu begrenzen.
Für Fahrer, die an der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen in Richtung Köln auffahren möchten, ist eine Umleitung mit einem roten Punkt ausgeschildert. Sie führt über das nachgeordnete Straßennetz zur Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne. Dort kann die Fahrt auf der A1 in Richtung Köln fortgesetzt werden.
Autofahrer sollten den roten Umleitungsschildern folgen und zusätzliche Fahrzeit einplanen. Wie groß die Verzögerung ausfällt, hängt von der Verkehrslage auf den Zufahrtsstraßen und vom Verkehrsaufkommen rund um die Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne ab. Vor allem zu Beginn der Sperrung gegen 20 Uhr kann es noch Überschneidungen mit dem abendlichen Berufs- und Fernverkehr geben.
Navigationssysteme können kurzfristige Sperrungen nicht immer sofort korrekt berücksichtigen. Die ausgeschilderte Umleitung sollte deshalb Vorrang vor automatisch berechneten Abkürzungen durch Wohngebiete oder kleinere Straßen haben.
Die Einschränkung trifft vor allem Berufspendler, Schichtarbeiter und Reisende aus Hamm, Bergkamen sowie den angrenzenden Kommunen, die abends oder in den frühen Morgenstunden in Richtung Dortmund, Köln oder Rheinland unterwegs sind. Da die A1 selbst geöffnet bleibt, sind großräumige Staus auf der Autobahn allein wegen dieser Auffahrtssperrung nicht zwingend zu erwarten.
Auf den örtlichen Umleitungsstraßen dürfte das Verkehrsaufkommen jedoch zeitweise steigen. Auch an der Anschlussstelle Hamm-Bockum/Werne kann es zu zusätzlichen Belastungen kommen, weil dort der umgeleitete Verkehr auf die A1 geführt wird. Fahrer mit festen Terminen sollten daher einen Zeitpuffer einplanen und die aktuelle Verkehrslage unmittelbar vor der Abfahrt prüfen.
Für Reisende aus Richtung Münster, die bereits auf der A1 unterwegs sind, hat die Sperrung voraussichtlich nur geringe Auswirkungen. Die Verbindung nach Dortmund und Köln bleibt über die Hauptfahrbahn bestehen.
Nach Abschluss der aktuellen Arbeiten wechselt die Sperrung in der folgenden Woche die Fahrtrichtung. Von Montagabend, 27. Juli, bis Freitagmorgen, 31. Juli, soll die Auffahrt Hamm/Bergkamen jeweils zwischen 20 und 5 Uhr in Fahrtrichtung Bremen gesperrt werden. Für diese Bauphase ist eine ausgeschilderte Umleitung über das Kamener Kreuz vorgesehen.
Autofahrer sollten deshalb auch nach dem Wochenende mit weiteren nächtlichen Einschränkungen rechnen. Tagsüber soll die Anschlussstelle nach der aktuellen Planung jeweils wieder zur Verfügung stehen.
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