Tatort: Bauernsterben führt Eisner und Fellner in die Agrarwelt

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
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Der „Tatort: Bauernsterben“ läuft heute, Samstag, 27. Juni 2026, im WDR Fernsehen. In der aktuellen ARD-Programmübersicht ist vorab um 20:15 Uhr ein Brennpunkt zur Rekordhitze eingetragen, „Tatort: Bauernsterben“ folgt dort um 20:30 Uhr. Die WDR-Folgenseite nennt weiterhin den Sendehinweis 20:15 bis 21:45 Uhr, der genaue Beginn sollte kurz vor Sendestart im Programm geprüft werden.

Sendetermin: WDR zeigt Tatort: Bauernsterben als Wiederholung

„Tatort: Bauernsterben“ ist ein österreichischer Tatort aus dem Jahr 2023. Die ARD-Mediathek führt die heutige WDR-Ausstrahlung mit 90 Minuten Laufzeit und einer Altersfreigabe ab 12 Jahren. Die Folge ist keine Erstausstrahlung, sondern eine Wiederholung: Die Premiere lief am 15. Oktober 2023 im Ersten und bei ORF 2. In der Tatort-Zählung ist „Bauernsterben“ Folge 1246. Regie führte Sabine Derflinger, das Drehbuch schrieb Lukas Sturm, die Musik stammt von Martina Eisenreich.

Worum geht es in Bauernsterben?

Im Zentrum steht der Schoberhof, ein Schweinemastbetrieb in Österreich. Max Winkler, der Chef des Betriebs, wird tot im Stall gefunden. Zwei Mitarbeiter entdecken die Leiche und alarmieren die Behörden. Als Moritz Eisner und Bibi Fellner eintreffen, geraten zunächst zwei rumänische Cousins in den Blick der Ermittler. Doch die Lage ist komplizierter: Die automatische Stallreinigung setzt plötzlich ein und zerstört wichtige Spuren. Winkler wollte seinen Betrieb ausbauen und in der Schweinezucht groß werden. Gleichzeitig führen die Ermittlungen in Richtung Tierschutzaktivisten, Agrarwirtschaft und internationaler Geschäftsverflechtungen.

Eisner und Fellner ermitteln im landwirtschaftlichen Milieu

Der Fall führt das Wiener Ermittlerduo aus der Stadt in ein bäuerliches Umfeld, das von wirtschaftlichem Druck, Tierhaltung, familiären Abhängigkeiten und Konflikten um moderne Landwirtschaft geprägt ist. Die ARD-Mediathek nennt als weitere Spur einen Agrarkonzern mit Sitz in Wien, ein gescheitertes Futtermittelprojekt in Bulgarien und mögliche Ermittlungen wegen Beihilfenbetrugs. Unterstützung erhalten Eisner und Fellner dabei auch von Stellen, die mit europäischem Betrug und Strafverfolgung befasst sind. Der Mordfall ist damit nicht allein ein klassischer Hofkrimi, sondern verbindet Landwirtschaft, Aktivismus und Wirtschaftskriminalität.

Besetzung: Diese Darsteller spielen in Bauernsterben

Harald Krassnitzer spielt Oberstleutnant Moritz Eisner, Adele Neuhauser ist Majorin Bibi Fellner. Zu den wichtigen Rollen gehören Martin Leutgeb als Sepp Obermeier, Julia Wozek als Mina Truschner, Marko Kerezovic als Darius, Haymon Maria Buttinger als Alois Schober, Claudia Martini als Maria Vogler und Doris Hindinger als Irene Winkler. Außerdem sind Karin Lischka als Frau Hofmüller, Christina Scherrer als Meret, Günter Franzmeier als Kreindl, Hubert Kramar als Ernst Rauter, Agnieszka Salamon als Frau Schmidt, Maxi Blaha als Frau Duchkowitsch, Ino Matsou als Vera, Paul Winkler als Pauli und Norbert Prammer als Max zu sehen.

Einordnung: Der Wien-Tatort mit langer Geschichte

„Bauernsterben“ gehört zum Wiener Tatort mit Moritz Eisner und Bibi Fellner. Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, hatte seinen ersten Fall 1999. Seit 2011 ermittelt Bibi Fellner, gespielt von Adele Neuhauser, an seiner Seite. Der Fall ist nach den verfügbaren Folgendaten Eisners 56. Einsatz und der 32. gemeinsame Fall von Eisner und Fellner. Produziert wurde die Folge für den ORF von Graf Film. Gedreht wurde im Herbst 2022 in Wien und Niederösterreich, unter anderem in der Region Poysdorf beziehungsweise im Weinviertel.

Stream und Mediathek

Für heute ist „Tatort: Bauernsterben“ in der ARD-Mediathek als Programmpunkt des WDR eingetragen. Auf der konkreten Vorschauseite stand zum Zeitpunkt der Abfrage allerdings der Hinweis, dass kein Video verfügbar ist. Belegbar ist damit der TV-Termin im WDR und der Eintrag in der ARD-Mediathek, ob die Folge nach der Ausstrahlung direkt abrufbar ist, sollte tagesaktuell in der ARD-Mediathek geprüft werden. Untertitel sind im aktuellen Programmeintrag ausgewiesen.

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