
Ein brennender Lkw-Anhänger hat die A1 bei Wildeshausen gesperrt und den Verkehr in Richtung Hamburg am Freitag stundenlang zum Erliegen gebracht. 45 Feuerwehrkräfte kämpften gegen die Flammen – doch den Sattelzug mit 25 Tonnen Plastikgranulat konnten sie nicht mehr retten. Der Fahrer blieb unverletzt.
Der 53-jährige Lkw-Fahrer bemerkte zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener einen lauten Knall und starke Rauchentwicklung aus seinem Anhänger. Er hielt sofort auf dem Standstreifen an, versuchte zunächst selbst zu löschen – ohne Erfolg. Schließlich koppelte er den brennenden Anhänger ab und brachte die Zugmaschine in Sicherheit. Kurz darauf stand der vollbeladene Trailer vollständig in Flammen. Auch die Gegenfahrbahn musste wegen des dichten Rauchs zeitweise gesperrt werden.
Die Feuerwehr rückte mit 45 Kräften aus und konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Flächen verhindern – den Anhänger selbst aber nicht mehr retten. Das Plastikgranulat brannte vollständig aus. Der Schaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Nicht zum ersten Mal sorgt die A1 bundesweit für Schlagzeilen: Die Autobahn gilt als eine der unfallträchtigsten Strecken Deutschlands.
Die Vollsperrung in Richtung Hamburg dauerte voraussichtlich bis zum Abend an. Der Verkehr wurde weiträumig über die Anschlussstelle Wildeshausen-Nord umgeleitet. Autofahrerinnen und Autofahrer mussten mit erheblichen Verzögerungen und langen Staus rechnen. Die Polizei und Verkehrsbehörden baten um weiträumige Umfahrung des Bereichs.
Quellen: buten un binnen, t-online, Weser-Kurier, NWZ Online
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