Anbau steht in Flammen: Feuerwehr rettet Wohnhaus in Schenefeld

Anbau steht in Flammen: Feuerwehr rettet Wohnhaus in Schenefeld
Symbolfoto

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Die Freiwillige Feuerwehr Schenefeld wurde gegen 0.47 Uhr zunächst wegen einer Rauchentwicklung am Dachstuhl alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war hinter dem Einfamilienhaus deutlicher Feuerschein zu erkennen. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass der rückwärtige Anbau vollständig brannte und die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen drohten.

Feuerwehrleute unter Atemschutz begannen sofort mit einem Löschangriff von außen. Da zahlreiche Atemschutzkräfte benötigt wurden, erhöhte die Einsatzleitung das Alarmstichwort gegen 1.17 Uhr und forderte einen zweiten Löschzug an. Insgesamt war die Feuerwehr Schenefeld mit 31 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort.

Rauch breitet sich im gesamten Einfamilienhaus aus

Ein Atemschutztrupp durchsuchte das Einfamilienhaus vollständig, fand jedoch keine Personen in den Räumen. Mithilfe einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte anschließend den Innenbereich. Dabei zeigte sich nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg, dass die Flammen nicht weiter in das Wohnhaus vorgedrungen waren.

Der Brandrauch hatte sich allerdings bereits im gesamten Gebäude verteilt. Die Feuerwehr führte deshalb umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Teile des ausgebrannten Anbaus mussten mit einem Einreißhaken geöffnet und eingerissen werden, damit die Einsatzkräfte verbliebene Glutnester erreichen und löschen konnten.

Brand am Fritz-Reuter-Platz wird von Kriminalpolizei untersucht

Weil mehrere Atemschutzkräfte durch Ruß und Rauch verschmutzt worden waren, richtete die Feuerwehr an der Einsatzstelle eine Dekontaminationsstelle ein. Neben der Feuerwehr waren der Kreisfeuerwehrverband, Rettungsdienste aus Schleswig-Holstein und Hamburg sowie die Polizei beteiligt.

Die Kriminalpolizei nahm noch während des Einsatzes Ermittlungen zur Ursache des Brandes in Schenefeld auf. Zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst keine Angaben vor. Auch ob das Einfamilienhaus nach dem Feuer weiter bewohnbar ist, teilten die Einsatzkräfte nicht mit.

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