
Ein Arbeitsunfall in Jämlitz hat am Montagnachmittag, dem 11. Mai 2026, für einen tödlichen Einsatz im Landkreis Spree-Neiße gesorgt. Nach bisherigen Informationen der Polizei soll ein Mann bei Baumfällarbeiten in einem Waldgebiet nahe der Gemeinde Jämlitz-Klein Düben so schwer verletzt worden sein, dass er noch vor Ort verstarb. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, konnte das Leben des Mannes jedoch laut Polizeiangaben nicht mehr retten.
Wie Polizeisprecher Sascha Erler von der Polizeidirektion Süd in Cottbus bestätigte, ereignete sich der tödliche Unfall am frühen Montagnachmittag in einem Waldgebiet in der Nähe von Jämlitz im Landkreis Spree-Neiße. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann bei Baumfällarbeiten verunglückt sein. Die genauen Umstände des Unfallhergangs waren zum Redaktionsschluss noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Weitere Details zur Identität des Opfers sowie zur genauen Unfallursache wurden von der Polizei zunächst nicht mitgeteilt.
Baumfällarbeiten zählen zu den gefährlichsten Tätigkeiten im Forstbereich. Unkontrolliert fallende Bäume, wegrollende Stämme oder brechende Äste können innerhalb von Sekunden schwerste Verletzungen verursachen. Ähnliche Tragödien haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Wäldern quer durch Deutschland ereignet – auch in Brandenburg.
Angesichts der schweren Verletzungen des Mannes wurde umgehend ein Rettungshubschrauber alarmiert und in das Waldgebiet nahe Jämlitz entsandt. Hubschraubereinsätze bei Forstunfällen sind häufig notwendig, da Waldwege oft nicht für Rettungsfahrzeuge befahrbar sind und die Verletzten schnellstmöglich in eine Klinik gebracht werden müssen. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte war für den Mann jede Hilfe zu spät. Laut Angaben der Polizei verstarb er noch am Unfallort.
Neben dem Rettungshubschrauber waren auch Beamte der Polizeidirektion Süd vor Ort, um den Unfallhergang zu dokumentieren und erste Ermittlungen einzuleiten. Die genaue Zahl der eingesetzten Kräfte sowie weitere Details zum Einsatz wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Auch schwere Arbeitsunfälle mit Forstmaschinen enden immer wieder tödlich – Sicherheitsvorschriften werden dabei nicht immer eingehalten.
Forstliche Tätigkeiten wie das Fällen von Bäumen gehören statistisch gesehen zu den Berufsfeldern mit der höchsten Unfallrate in Deutschland. Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) weist seit Jahren darauf hin, dass beim Baumfällen strikte Sicherheitsregeln einzuhalten sind: Das Tragen von Schnittschutzkleidung, das Absperren eines ausreichend großen Gefahrenbereichs sowie das Arbeiten in Zweierteams sind Pflichtvorschriften, die Leben retten können.
Dennoch kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen – sowohl bei professionellen Forstwirten als auch bei privaten Brennholzwerbern. Nasse oder morsche Bäume, unvorhergesehene Windböen oder ein falsch gesetzter Fällschnitt können dazu führen, dass der Baum in eine ungewollte Richtung fällt und Personen im Gefahrenbereich trifft. Ob diese Faktoren beim Unfall nahe Jämlitz eine Rolle gespielt haben, war zunächst unklar.
Die Polizeidirektion Süd hat nach dem tödlichen Arbeitsunfall in Jämlitz Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Derartige Ermittlungen nach tödlichen Arbeitsunfällen sind gesetzlich vorgeschrieben und dienen sowohl der Aufklärung des konkreten Hergangs als auch der Prüfung, ob Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Gegebenenfalls können die Ermittlungen zur Einschaltung der zuständigen Arbeitsschutzbehörden führen.
Wie etwa beim Baustellenunfall in Berlin-Spandau, wo ein Arbeiter ebenfalls ums Leben kam, werden auch hier Staatsanwaltschaft und Arbeitsschutzinspektionen den Unfallhergang unter die Lupe nehmen. Ergebnisse der Ermittlungen im Fall Jämlitz waren zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Die Polizei bat mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 0355 / 5000 mit der Dienststelle in Cottbus in Verbindung zu setzen.
Quellen: Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ), Radio Cottbus, Polizeidirektion Süd Cottbus
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