
Emmering. Nach einem Badeunfall im Emmeringer See im Landkreis Fürstenfeldbruck ist ein Mann tot geborgen worden. Die Polizei teilte am Freitag mit, dass Rettungskräfte den leblosen Körper bereits am Donnerstagnachmittag aus dem Gewässer geholt hatten. Nach Angaben der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck wird derzeit von einem tragischen Badeunfall ausgegangen. Hinweise auf eine todesursächliche Fremdeinwirkung lagen zunächst nicht vor. Bayerische Polizei
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord war der Einsatz ausgelöst worden, nachdem der Polizei Kleidung am Ufer des Emmeringer Sees gemeldet worden war. Daraufhin wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Die alarmierten Rettungskräfte fanden die leblose Person nach kurzer Suche in etwa neun Metern Tiefe und bargen sie aus dem Wasser. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck. Die genauen Umstände blieben zunächst offen. Bayerische Polizei
Der Fall steht nicht allein. Das Polizeipräsidium Einsatz meldete am Freitag einen Badeunfall im Bodensee vor Kirchberg. Nach Behördenangaben waren zwei Männer am Donnerstagabend von einem Mietboot aus ins Wasser gesprungen und anschließend untergegangen. Die Suche blieb am selben Tag ohne Erfolg und sollte fortgesetzt werden. Im Einsatz waren unter anderem Wasserschutzpolizei, Feuerwehr, DLRG, Taucher, Sonargeräte und Hubschrauber. Presseportal
Die DLRG hatte bereits vor der aktuellen Hitzewelle eindringlich zu Vorsicht beim Baden und Schwimmen aufgerufen. Nach Einschätzung der Wasserrettungsorganisation steigt mit hohen Temperaturen und mehr Betrieb an Gewässern auch die Gefahr von Notfällen. Besonders riskant seien unter anderem unbekannte Gewässer, Strömungen, Sprünge in trübes Wasser, Selbstüberschätzung, mangelndes Schwimmvermögen und Alkohol. DLRG
Die DLRG empfiehlt, nur an bewachten Badestellen ins Wasser zu gehen, sich vor dem Baden abzukühlen und nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu schwimmen. Kinder sollten am Wasser durchgehend beaufsichtigt werden. Wer mit Boot, Board oder anderem Wassersportgerät unterwegs ist, sollte eine Schwimmweste tragen. Auch geübte Schwimmer sollten die eigene Kraft realistisch einschätzen und Flüsse mit Strömung meiden. DLRG
Bei großer Hitze kann der Sprung ins Wasser verlockend sein. Sicherer ist es, langsam ins Wasser zu gehen und dem Körper Zeit zur Anpassung zu geben. Wer sich erschöpft fühlt, Alkohol getrunken hat oder ein Gewässer nicht kennt, sollte nicht baden. Bei einem Notfall gilt: sofort den Notruf wählen, andere Menschen aufmerksam machen und Hilfe möglichst vom Ufer aus leisten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
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