
Bob Tebow gestorben: Der Vater von NFL-Ikone Tim Tebow ist nach Angaben mehrerer US-Medien in der Nacht zum 24. April 2026 im Alter von 78 Jahren verstorben. Bob Tebow soll nach langer Krankheit an den Folgen von Parkinson gestorben sein. Sein Sohn Tim, bekannt durch seine Footballkarriere und seinen christlichen Glauben, veröffentlichte kurz nach dem Tod einen bewegenden Abschiedstext in den sozialen Medien.
Robert Tebow widmete sein Leben der Missionsarbeit. Berichten zufolge soll er 1985 mit seiner Frau Pam und der Familie auf die Philippinen gezogen sein. Dort gründete er die Bob Tebow Evangelistic Association, kurz BTEA, die filipinische Evangelisten in den Regionen Luzon, Visayas und Mindanao ausgebildet haben soll. Die BTEA besuchte nach Medienberichten Waisenhäuser, Gefängnisse und unterstützte das sogenannte Tebow CURE Hospital — ein Krankenhaus auf den Philippinen, das im Rahmen der Tebow-Stiftung betrieben wird.
Trotz seiner Parkinson-Diagnose im Jahr 2016 soll Bob Tebow nicht in den Ruhestand getreten sein. Berichten seiner Familie zufolge kehrte er nach der Diagnose erneut auf die Philippinen zurück, um weiter in Gefängnissen und Waisenhäusern zu arbeiten. Sein Umfeld beschrieb ihn als jemanden, der seinen Glauben nicht als Verpflichtung, sondern als Berufung verstand.
Tim Tebow, der als College-Quarterback 2007 die Heisman Trophy gewann und später in der NFL für die Denver Broncos spielte, meldete sich unmittelbar nach dem Tod seines Vaters in den sozialen Medien. Laut übereinstimmenden US-Berichten schrieb er auf Instagram: „Heaven ushered in a hero of the faith last night as my Dad was welcomed home.“ Er schilderte auch ein letztes Gespräch mit seinem Vater: Tim soll ihn in der Woche vor dem Tod gefragt haben, worauf er sich im Himmel am meisten freue. Bobs Antwort soll schlicht gelautet haben: „Jesus.“
Die Beileidsbekundungen in den sozialen Medien seien laut Berichten zahlreich gewesen. Fans und Sportgemeinde hielten inne, um der Familie zu kondolieren. Der Tod von Bob Tebow reiht sich in eine Reihe von Abschieden prominenter Persönlichkeiten ein — in Deutschland trauerte die TV-Welt erst kürzlich um Lukas Koch, der als VIVA- und KiKA-Moderator bekannt war und mit 44 Jahren starb.
Tim Tebow wurde auf den Philippinen geboren, während seine Mutter Pam nach Medienberichten eine schwere Erkrankung durchlitt. Sie soll in ein Koma gefallen sein und sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben — eine Geschichte, die in evangelikalen Kreisen der USA weite Bekanntheit erlangte. Die Familie kehrte später in die USA zurück, wo Tim Tebow aufwuchs und seine Footballkarriere begann.
American Football ist in den USA eine Kultursportart — und gewinnt auch in Deutschland zunehmend Fans. Der American Sports Club Münster entstand aus einer Vereinsfusion und gilt heute als größter US-Sport-Verein in Westfalen, was das wachsende Interesse an American Football hierzulande belegt. Persönlichkeiten wie Tim Tebow, der seinen Glauben öffentlich lebt, prägen das Bild dieses Sports weit über den Platz hinaus.
Bob Tebow hinterlässt seine Frau Pam sowie fünf gemeinsame Kinder: Christy, Katie, Robby, Peter und Tim — der jüngste der Geschwister. Außerdem soll er acht Enkelkinder gehabt haben. Die Familie Tebow ist in evangelikalen Kreisen der USA seit Jahrzehnten bekannt — nicht nur wegen Tim Tebows Footballkarriere, sondern vor allem wegen des Missionswerks der Eltern.
Bob Tebow hatte nach seiner Parkinson-Diagnose öffentlich gemacht, dass er die Erkrankung als keine Aufforderung zum Rückzug verstehe. Er setzte seine Arbeit fort, solange es ihm möglich war. Tim Tebow beschrieb seinen Vater als Vorbild des Glaubens — einen Menschen, der Jesus nicht als abstrakten Begriff kannte, sondern als persönliche Beziehung lebte. In seinem Abschiedspost nannte er ihn schlicht: „a hero of the faith.“
Quellen: TMZ, OutKick, CBN News, news4jax, faithwire.com, 5newsonline, yardbarker.com (24. April 2026)
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