
Münster. Im Überlinger Industriegebiet ist am Montagabend ein Brand Wohn- und Geschäftshaus Überlingen ausgebrochen. Die Freiwillige Feuerwehr Überlingen wurde am 29. Juni 2026 um 19:47 Uhr zu einem unklaren Brand in der Straße Heiligenbreite alarmiert. Einsatzkräfte hielten sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Industriegebiet auf, wo sie eine Übung abhielten. Dabei bemerkten sie eine Rauchentwicklung und lösten den Alarm aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein schuppenähnliches Gebäude in unmittelbarer Nähe zu einem Wohn- und Geschäftshaus in Vollbrand. Das Feuer griff auf Balkon und Fassade des Gebäudes über. In der offenen Bauweise einer Maisonettewohnung breitete sich der Brand weiter aus und erfasste auch das Dach. Daraufhin wurde das Alarmstichwort erhöht und weitere Einsatzkräfte wurden zur Einsatzstelle beordert.
Die Feuerwehr ging mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen vor. Mehrere Angriffsleitungen wurden im Innen- und Außenangriff eingesetzt. Auch das Wenderohr der Drehleiter kam zum Einsatz. Nach Angaben der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile, Gewerbehallen und weitere Wohnungen verhindert werden. Nach gut einer Stunde meldeten die Einsatzkräfte „Feuer aus“.
Nach dem Löschen folgten aufwendige Nachlöscharbeiten. Dabei wurde die Dachhaut über die Drehleiter geöffnet. Die Wasserversorgung erfolgte über das Hydrantennetz sowie über wasserführende Löschfahrzeuge. Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Verletzte gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht.
Die Brandursache ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Im Einsatz waren 15 Fahrzeuge und 57 Einsatzkräfte der Feuerwehr Überlingen unter Leitung von Kommandant Ludwig Ehing. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Gerätewagen Atemschutz des Landkreises, der bei der Feuerwehr Markdorf stationiert ist, sowie durch die Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen mit einem zweiten Drehleiterfahrzeug. Auch Landespolizei, Rettungsdienst, die DRK-Schnelleinsatzgruppe des Ortsvereins Überlingen und Kreisbrandmeister Alexander Amann waren vor Ort.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu