
Das ZDF zeigt heute Nacht um 22:45 Uhr die Dokumentation Das Meta-Imperium – Aufstieg und Wandel des Mark Zuckerberg. Der Film stammt von den Regisseuren Emma Hélie, Julien Bellver und Rémi Teulière. Die Doku ist außerdem seit dem 20. Mai 2026 um 16:00 Uhr in der ZDF-Mediathek verfügbar und dort bis zum 3. Juni 2026 abrufbar.
Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Mark Zuckerbergs Weg vom Harvard-Studenten zum jüngsten Selfmade-Milliardär. Das Meta-Imperium zeichnet nach, wie aus einer zunächst einfachen Campus-Idee ein globaler Konzern wurde, der mit Facebook, Instagram und WhatsApp Milliarden Menschen erreicht. Die dabei gebündelte Datenmacht wird als zentraler Konfliktpunkt beschrieben: Kritiker sehen darin laut dem Film eine ernsthafte Gefahr für Demokratie, Freiheit und öffentliche Debatten.
Der Film behandelt auch den Umgang des Meta-Konzerns mit Krisen – darunter Datenskandale, Vorwürfe politischer Manipulation und wiederkehrende öffentliche Entschuldigungen. Die Dokumentation stellt dabei die Frage, wie ernst Zuckerbergs Anspruch auf Verantwortung zu nehmen ist, wenn sein Konzern zugleich immer wieder im Zentrum gesellschaftlicher Kontroversen steht.
Ein weiterer Schwerpunkt der ZDF-Doku ist der politische Wandel, den die Macher bei Zuckerberg beschreiben. Aus dem einst eher progressiv wahrgenommenen Tech-Unternehmer werde zunehmend eine Figur, die sich im Einflussfeld der US-Machtpolitik bewege. Der Film thematisiert die wachsende Nähe zu Donald Trump sowie strategische Entscheidungen wie die Abschaffung des Fact-Checkings bei Meta. Das Meta-Imperium porträtiert Zuckerberg damit nicht nur als Unternehmer, sondern als eine politische Gestalt mit globaler Wirkung.
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