
Euphoria Staffel 3 mit Zendaya ist zurück — doch die Rückkehr der preisgekrönten Dramaserie fiel deutlich kühler aus als erwartet. Seit dem 13. April 2026 ist die neue Staffel in Deutschland bei Sky, WOW und HBO Max verfügbar. Die Wertungen von Kritikern und Zuschauern sprechen eine deutliche Sprache: Nur 42 Prozent auf Rotten Tomatoes. Für eine Serie, die einst als Stimme einer Generation galt, ist das ein harter Einschnitt.
Der wohl größte Unterschied zur zweiten Staffel: Euphoria macht in der dritten Runde einen Zeitsprung von vier Jahren. Rue (Zendaya), Jules, Cassie, Maddy und die anderen Figuren sind keine Schülerinnen und Schüler mehr — sie sind junge Erwachsene, die versuchen, im Leben Fuß zu fassen. Rue ist in Mexiko und schuldet der Dealerin Laurie noch immer Geld, durch das sie in kriminelle Verstrickungen geraten ist. Jules kämpft in einer Kunstschule um ihre Zukunft als Malerin. Maddy arbeitet bei einer Talent-Agentur, und Cassie ist mit Nate verlobt, während sie von sozialen Medien zunehmend abhängig zu sein scheint. Diese neuen Lebensumstände geben der Serie inhaltlich mehr Spielraum — ob der genutzt wird, darüber scheiden sich die Geister. Die acht Episoden der Staffel erscheinen wöchentlich und laufen bis zum 31. Mai 2026. Damit ist die Serie das Gegenstück zu anderen aktuellen Streaming-Neustarts wie dem Charlize Theron Apex-Thriller, der ebenfalls im April bei Netflix anlief.
Die Resonanz ist gespalten. Auf Rotten Tomatoes erhielt die dritte Staffel lediglich 42 Prozent von den Fachkritikern und 47 Prozent von den Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit fiel die Bewertung im Vergleich zu Staffel 1 und 2 erheblich ab. Kritiker bemängeln, die Figuren seien über ihre Rollen hinausgewachsen und das Drehbuch ziehe daraus nicht die nötigen Konsequenzen. Die BBC soll geurteilt haben, die Show habe ihren zeitgeistigen Charakter verloren. Fans äußerten in sozialen Netzwerken, die Serie erinnere inzwischen an eine Telenovela und wirke wie eine völlig andere Geschichte als die ersten Staffeln. Die Euphoria-Welt hat einige ihrer Stars längst auf andere Pfade gebracht — so dreht etwa Sydney Sweeney, die Cassie in Staffel 1 und 2 spielte, derzeit für Netflix einen Gundam-Actionfilm.
Die entscheidende Frage schwebt über der gesamten Staffel: Ist es das Finale? Zendaya selbst deutete in einem Gespräch mit Moderatorin Drew Barrymore an, es solle wohl die letzte Staffel sein — sie sagte sinngemäß: Ich denke ja. Eine offizielle Bestätigung von HBO oder dem Schöpfer Sam Levinson steht noch aus. Zwischen Prequel-Gerüchten und Spin-off-Ideen, die in der Branche kursieren, ist das Ende von Euphoria also noch nicht in Stein gemeißelt. Die Unsicherheit verleiht den acht neuen Episoden eine zusätzliche Dimension: Wer die Figuren über Jahre begleitet hat, wird sich beim Schauen fragen, ob man hier einem Abschluss beiwohnt.
Trotz der kritischen Stimmen dürfte Euphoria seine treue Fangemeinde behalten. Die Serie bietet weiterhin starke visuelle Gestaltung, intensive Performances — allen voran von Zendaya — und emotionale Momente zwischen den Figuren. Ob die gemischten Wertungen einem tatsächlichen Qualitätsverlust entsprechen oder einfach der unvermeidlichen Enttäuschung nach einer langen Pause geschuldet sind, werden die verbleibenden Episoden zeigen. Wer die Staffeln 1 und 2 verfolgt hat, sollte zumindest die ersten beiden Folgen ansehen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden. Für Streaming-Abonnentinnen und -Abonnenten, die Sky oder HBO Max bereits nutzen, ist der Einstieg in jedem Fall leicht möglich.
Quellen: t-online, Serienjunkies, Moviepilot, Rotten Tomatoes, kino.de
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