
Nach Angaben der Feuerwehr hatte ein Anrufer das Feuer bemerkt und die Menschen im Haus frühzeitig gewarnt. Dadurch befanden sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte keine Bewohner mehr im Gebäude. Der Treppenraum war zu diesem Zeitpunkt bereits so stark verraucht, dass er nicht mehr als Fluchtweg genutzt werden konnte. Die Feuerwehr begann unmittelbar mit der Brandbekämpfung. Zunächst wurde ein gezielter Löschimpuls von außen über das Fenster abgegeben, bevor ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vorging.
Die Einsatzkräfte löschten den Brand in der Wohnung mit einem C-Rohr. Insgesamt kamen drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz. Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr auch die weiteren Wohnungen des Gebäudes. Der Zimmerbrand in Essen-Frillendorf hatte nicht nur die betroffene Wohnung beschädigt, sondern auch starke Rauchschäden im Haus verursacht. Weil der Treppenraum derzeit nicht nutzbar ist, kann das Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten vorerst nicht bewohnt werden.
Der Rettungsdienst betreute die Bewohner vor Ort. Ein 14-jähriger Bewohner wurde nach Angaben der Feuerwehr vorsorglich zur weiteren Kontrolle in ein Essener Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Die Bewohner kommen vorerst privat bei Angehörigen unter. Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr sowie Kräften des Rettungsdienstes im Einsatz. Insgesamt dauerte der Einsatz rund zwei Stunden.
Wie es zu dem Wohnungsbrand Essen-Frillendorf kommen konnte, ist bislang nicht bekannt. Die Polizei Essen hat eine Brandursachenermittlung eingeleitet. Weitere Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor. Klar ist nach der Mitteilung der Feuerwehr, dass das Haus an der Straße Schmielfeld wegen des Brandereignisses, der starken Verrauchung und des nicht nutzbaren Treppenraums zunächst nicht bewohnbar bleibt.
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