Feuerwehr rettet Bewohnerin aus verrauchter Wohnung

Feuerwehr rettet Bewohnerin aus verrauchter Wohnung
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Bei einem Kellerbrand Nürnberg Hohe Marter sind in der Nacht zu Freitag drei Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in eine Klinik gebracht worden. Wie die Feuerwehr Nürnberg mitteilt, war der Brand gegen Mitternacht in einem Mehrfamilienhaus an der Friesenstraße ausgebrochen. Eine Bewohnerin konnte ihre Wohnung wegen starker Rauchentwicklung nicht mehr verlassen und wurde von Einsatzkräften gerettet.

Brand Friesenstraße Nürnberg: Flammen aus Kellerfenstern

Gegen 0 Uhr gingen bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg mehrere Notrufe ein. Bewohner und Passanten meldeten dichten Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses im Nürnberger Stadtteil Hohe Marter. Kurz darauf schlugen Flammen aus mehreren Kellerfenstern. Die Leitstelle alarmierte zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Nürnberg sowie die Freiwillige Feuerwehr Werderau. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Kellerabteil bereits in Vollbrand.

Treppenraum verraucht: Bewohner verlassen Haus selbstständig

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten mehrere Bewohner das Gebäude selbstständig verlassen. Sie mussten dabei durch den bereits verrauchten Treppenraum. Nach Angaben der Feuerwehr breitete sich der Rauch über den Treppenraum und durch geöffnete Fenster in mehrere Wohnungen aus. Dadurch war der Fluchtweg für weitere Bewohner zeitweise versperrt. Der Einsatzleiter ließ mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung im Keller und zur Suche nach eingeschlossenen Personen im Gebäude vorgehen.

Feuerwehr Nürnberg Kellerbrand: Bewohnerin gerettet

Während der Löscharbeiten machte sich eine Bewohnerin aus einem oberen Stockwerk bemerkbar. Sie konnte ihre Wohnung wegen der starken Rauchentwicklung nicht mehr verlassen. Zwei Einsatzkräfte drangen zu ihr vor, brachten sie sicher ins Freie und übergaben sie dem Rettungsdienst. Eine Frau mit einem Säugling sowie der Eigentümer des betroffenen Kellerabteils wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in eine Klinik gebracht. Alle drei konnten diese noch während des laufenden Einsatzes wieder verlassen.

Stromleitungen beschädigt: 42 Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr kontrollierte sämtliche Wohnungen auf Rauchgase, weil Brandrauch durch geöffnete Fenster in mehrere Wohneinheiten eingedrungen war. Mit einem C-Rohr konnte der Kellerbrand Nürnberg Hohe Marter zügig unter Kontrolle gebracht werden. Durch die starke Hitze wurden jedoch Stromleitungen beschädigt. Deshalb musste die Stromversorgung des Gebäudes vorübergehend abgeschaltet werden. Insgesamt waren 42 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nürnberg im Einsatz. Auch Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

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