Flughafen München: Fahrzeug kollidiert mit Passagierjet

Mittendrin Flughafen Frankfurt – Terminal 3 Testbetrieb mit Komparsen
Mittendrin Flughafen Frankfurt heute um 21:00 Uhr im HR (Foto: Symbolbild)

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Fahrzeug prallt am Flughafen München gegen abgestellten Passagierjet

Am Flughafen München ist es am frühen Samstagmorgen zu einem schweren Unfall in einem nicht öffentlichen Bereich gekommen. Ein Fahrzeug einer Reinigungsfirma kollidierte am 19. September 2026 zunächst mit einem abgestellten und leeren Passagierflugzeug und anschließend mit einer unbesetzten Passagierbrücke. Der Fahrer des Wagens erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik gebracht.

Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 3 Uhr. Nach Angaben der Polizei traf der Wagen dabei ein Triebwerk der abgestellten Maschine. Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht an Bord des Flugzeugs. Auch die weitere Einrichtung, mit der das Fahrzeug kollidierte, war unbesetzt. Für andere Personen bestand nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Fluggesellschaft und Flugzeugtyp zunächst nicht genannt

Welche Fluggesellschaft die betroffene Maschine betreibt, war am Samstagnachmittag zunächst nicht bekannt. Auch einen konkreten Flugzeugtyp nannten weder das Polizeipräsidium Oberbayern Nord noch die bisher veröffentlichten Angaben des Flughafens. Offiziell bestätigt war lediglich, dass es sich um ein abgestelltes und zu diesem Zeitpunkt leeres Passagierflugzeug handelte.

Damit gibt es auch keine belastbare Grundlage dafür, die Maschine einer bestimmten Airline oder Flotte zuzuordnen. Der Flughafen München dient zahlreichen deutschen und internationalen Fluggesellschaften als Ziel oder Basis und ist insbesondere für Lufthansa ein bedeutendes Drehkreuz. Aus dem Abstellort des Flugzeugs allein lässt sich deshalb keine sichere Zuordnung ableiten.

Auch zum genauen Zustand des Flugzeugs lagen zunächst keine detaillierten Angaben vor. Bestätigt ist, dass das Fahrzeug gegen ein Triebwerk prallte. Ob und in welchem Umfang das Triebwerk selbst beschädigt wurde, welche Komponenten betroffen sein könnten und ob die Maschine vor einem erneuten Einsatz technisch überprüft oder repariert werden muss, war zunächst offen. Eine Schadenssumme wurde ebenfalls nicht genannt.

Fahrer schwer verletzt in Münchner Klinik gebracht

Der Fahrer des Fahrzeugs wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn per Hubschrauber in eine Klinik in München. Weitere Verletzte wurden nicht gemeldet. Das Flugzeug war leer, die zweite von der Kollision betroffene Einrichtung war ebenfalls unbesetzt.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand besteht die Möglichkeit, dass der Fahrer bereits vor den Zusammenstößen gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sein könnte. Ob tatsächlich ein medizinisches Problem Ursache oder Mitursache des Unfalls war, stand am Samstagnachmittag jedoch nicht fest. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.

Eine abschließende Feststellung zur Unfallursache gibt es damit bislang nicht. Andere mögliche Abläufe oder Ursachen sind durch die bisherigen Angaben ebenfalls nicht abschließend geklärt.

Staatsanwaltschaft ordnet unfallanalytisches Gutachten an

Die Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Flughafen München. Zur Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Landshut ein unfallanalytisches Gutachten an. Die Behörde ist für den Flughafen zuständig, da das Flughafengelände in den Landkreisen Erding und Freising liegt, die zum Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Landshut gehören.

Mit dem Gutachten soll der Ablauf der Kollision untersucht werden. Dazu können unter anderem Fahrbewegungen, Spuren am Fahrzeug und an den getroffenen Objekten sowie weitere technische Umstände ausgewertet werden. Welche konkreten Untersuchungen in diesem Fall vorgenommen werden, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Die Möglichkeit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung des Fahrers ist damit ein Bestandteil des bisherigen Ermittlungsstandes, aber noch keine abschließend festgestellte Unfallursache.

Keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb in München

Für Passagiere hatte der Unfall nach bisherigen Angaben keine Auswirkungen. Der reguläre Flugverkehr am Flughafen München wurde durch die Kollision nicht beeinträchtigt. Der Unfall ereignete sich gegen 3 Uhr und damit während der nächtlichen Betriebsbeschränkungen des Airports.

Der betroffene Jet stand in einem Nebenbereich beziehungsweise außerhalb des öffentlich zugänglichen Bereichs des Flughafens. Eine Räumung von Terminals oder eine Sperrung des regulären Passagierbetriebs wurde nicht gemeldet. Auch Hinweise auf daraus resultierende Flugausfälle oder Verspätungen gab es zunächst nicht.

Damit blieb der Zwischenfall trotz der schweren Verletzungen des Fahrers räumlich auf einen Betriebsbereich des Flughafens begrenzt.

Unfall betrifft einen der wichtigsten deutschen Luftverkehrsstandorte

Der Vorfall ereignete sich an einem der bedeutendsten internationalen Flughäfen Deutschlands. Auf dem Vorfeld und in den übrigen Betriebsbereichen bewegen sich neben Flugzeugen zahlreiche Spezialfahrzeuge und Dienstleister. Dazu gehören unter anderem Fahrzeuge für Reinigung, Catering, Gepäckabfertigung, technische Dienste und Bodenverkehr.

Gerade deshalb gelten in diesen Bereichen besondere Verkehrs- und Sicherheitsregeln. Der aktuelle Unfall wird nun daraufhin untersucht, wie es zu der Fahrt gegen das abgestellte Flugzeug und anschließend gegen die Passagierbrücke kommen konnte.

Bis Samstagnachmittag war vor allem der Personenschaden geklärt: Der Fahrer des Reinigungsfahrzeugs wurde schwer verletzt. Offen blieben dagegen wesentliche technische Details. Weder die Fluggesellschaft noch der Flugzeugtyp oder das genaue Ausmaß möglicher Schäden am getroffenen Triebwerk waren offiziell benannt worden.

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