
Bei Bauarbeiten ist am Montagvormittag eine Gasleitung in Sellstedt beschädigt worden. Aus der Leitung trat unkontrolliert Erdgas aus. Die Feuerwehr sperrte daraufhin den Gefahrenbereich an der Bahnhofstraße ab und brachte Bewohner sowie weitere Personen vorsorglich aus dem unmittelbaren Umfeld. Wegen der Nähe der Einsatzstelle zu den Gleisen wurde zudem der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 10.55 Uhr zu dem Gasleck in der Bahnhofstraße alarmiert. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Sellstedt, Bramel und Schiffdorf sowie die Führungsgruppe der Gemeindefeuerwehr. Unterstützung kam von den Feuerwehren Elmlohe und Langen aus der Stadt Geestland.
Ein Feuerwehrtrupp ging unter Atemschutz in den Gefahrenbereich vor. Die Einsatzkräfte versuchten, die beschädigte Leitung zu sichern und eine weitere Ausbreitung des austretenden Erdgases zu verhindern. Gleichzeitig wurde das Umfeld abgesperrt. Die Bahnhofstraße blieb während des Einsatzes vollständig geschlossen.
Da die Gasleitung in Sellstedt beschädigt worden war und sich die Einsatzstelle unmittelbar an einer Bahnstrecke befand, wurde auch der Zugverkehr vorsorglich gestoppt. Wie lange die Unterbrechung dauerte und welche Verbindungen betroffen waren, teilte die Feuerwehr nicht mit.
Der zuständige Gasversorger traf im weiteren Verlauf an der Bahnhofstraße ein und sperrte die beschädigte Erdgasleitung ab. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Gaskonzentration im betroffenen Bereich. Nachdem keine Gefahr mehr bestand, konnte Entwarnung gegeben werden.
Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an das Versorgungsunternehmen. Der Gasversorger war anschließend für die weiteren Arbeiten an der beschädigten Leitung zuständig.
Verletzt wurde bei dem Feuerwehreinsatz in Schiffdorf niemand. Auch zu möglichen Schäden an Gebäuden machte die Feuerwehr keine Angaben. Wann die Bahnhofstraße und die Bahnstrecke wieder vollständig freigegeben wurden, geht aus der Mitteilung ebenfalls nicht hervor.
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