
Münster. Gianluca Pelzer spielt in der kommenden Saison für Eintracht Trier. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger wird von Energie Cottbus ausgeliehen und kehrt damit in seine Geburtsstadt zurück. Für Trier ist es ein weiterer Zugang für die Mannschaft von Trainer Thomas Klasen. Pelzer soll in der Regionalliga Südwest Spielpraxis sammeln und die Defensive der Blau-Schwarz-Weißen verstärken.
Eintracht Trier bestätigte den Wechsel am Montag. Gianluca Pelzer Eintracht Trier kommt auf Leihbasis von Energie Cottbus, das nach dem Aufstieg in der Saison 2026/27 in der 2. Bundesliga spielt. Für den Verteidiger ist es bereits die zweite Leihe innerhalb kurzer Zeit. Nach seinem Wechsel nach Cottbus war er im Januar an den VfB Lübeck weiterverliehen worden.
In Trier trifft Pelzer auf einen Verein mit persönlicher Verbindung. Er wurde in der Stadt geboren, wuchs später jedoch an der Ostsee auf. Bei Eintracht Trier ist auch der Name Pelzer bekannt: Sein Vater Sebastian Pelzer spielte von Januar 2004 bis Juni 2005 für die Eintracht, damals in der 2. Bundesliga. Das DFB-Datencenter führt für Sebastian Pelzer 48 Pflichtspiele für Trier, davon 45 in der 2. Bundesliga.
Gianluca Pelzer wurde fußballerisch zunächst beim Rostocker FC und anschließend im Nachwuchsleistungszentrum von Hansa Rostock ausgebildet. Dort durchlief er die Leistungsteams in den Junioren-Bundesligen. Im Sommer 2024 wechselte er in den Nachwuchsbereich der TSG Hoffenheim.
Für Hoffenheim kam der 1,86 Meter große Innenverteidiger in der Saison 2024/25 im Nachwuchsbereich und der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Im Sommer 2025 folgte der Wechsel zu Energie Cottbus, der ihn in der laufenden Saison zunächst fest einplante. Wenige Wochen später folgte die Leihe zum VfB Lübeck in die Regionalliga Nord.
Beim VfB Lübeck sammelte Pelzer seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich auf Regionalliga-Niveau. Nach Angaben von Eintracht Trier absolvierte er in der Rückrunde elf Partien an der Lohmühle. Auch das DFB-Datencenter führt für Pelzer elf Einsätze in der Regionalliga Nord zwischen Ende Februar und Mitte Mai 2026.
Für Trier ist die Verpflichtung sportlich vor allem als Entwicklungsleihe einzuordnen. Pelzer bringt Ausbildung aus Rostock und Hoffenheim mit, hat nach seiner Verletzungspause in Lübeck wieder Spielpraxis gesammelt und soll nun in der Regionalliga Südwest den nächsten Schritt machen. Eintracht-Verantwortlicher Daniel Hammel verwies in der Vereinsmitteilung auf Pelzers Ausbildung, sein Profil und die Leistungen in Lübeck.
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