
Der 1. FC Bocholt hat seine Trainerfrage für die neue Saison geklärt. Guerino Capretti übernimmt zur Spielzeit 2026/27 die sportliche Verantwortung beim Regionalligisten. Der 44-Jährige kommt vom VfB Lübeck und bringt Pierre Becken als Co-Trainer mit. Damit reagiert der Verein auf die Freistellung von René Lewejohann, die nach der Saisonanalyse erfolgt war.
Capretti wechselt in die Regionalliga West, nachdem seine Zusammenarbeit mit dem VfB Lübeck zuvor beendet worden war. Der Verein aus Lübeck hatte bestätigt, dass die Verträge von Capretti und Becken einvernehmlich aufgelöst wurden. Beide Arbeitspapiere liefen ursprünglich noch bis 2027.
Guerino Capretti bringt Erfahrung aus der Regionalliga, der 3. Liga und der 2. Bundesliga mit. Besonders prägend war seine Zeit beim SC Verl. Dort führte er den Verein aus der Regionalliga West in die 3. Liga und arbeitete anschließend weiter im Profibereich. Später war Capretti Cheftrainer bei Dynamo Dresden und beim FC Ingolstadt.
Beim VfB Lübeck stand Capretti zuletzt in der Regionalliga Nord an der Seitenlinie. Der Wechsel nach Bocholt bedeutet für ihn die Rückkehr in die Regionalliga West. Für den 1. FC Bocholt ist die Verpflichtung ein Signal, dass der Verein die sportliche Neuausrichtung frühzeitig und mit einem erfahrenen Trainerteam angeht.
Mit Capretti wechselt auch Pierre Becken zum 1. FC Bocholt. Der frühere Profi arbeitete bereits in Lübeck an Caprettis Seite und soll nun auch am Hünting Teil des Trainerteams werden. Der Verein bestätigte Becken als neuen Co-Trainer.
Als Guerino Capretti 1. FC Bocholt-Trainer in die Saison 2026/27 geht, bringt er mit Pierre Becken ein eingespieltes Betreuerduo mit. Für einen Regionalligisten kann das in der Vorbereitung ein Vorteil sein, weil Abläufe und Trainingsarbeit nicht erst innerhalb des Trainerteams neu sortiert werden müssen.
Vor der Verpflichtung Caprettis hatte der 1. FC Bocholt Cheftrainer René Lewejohann freigestellt. Der Verein begründete diesen Schritt mit der angekündigten Saisonanalyse nach Abschluss der Spielzeit 2025/26. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass Lewejohann mit sofortiger Wirkung freigestellt wurde.
Die schnelle Nachfolgeentscheidung zeigt, dass Bocholt die Kaderplanung nicht ohne klare Trainerstruktur beginnen wollte. Der Verein hat für die Saison 2026/27 die Zulassung zur Regionalliga West ohne Auflagen erhalten. Damit sind die organisatorischen Voraussetzungen für die nächste Spielzeit geschaffen.
Die Regionalliga West zählt traditionell zu den stärksten vierten Ligen in Deutschland. Neben ambitionierten Traditionsvereinen spielen dort auch U23-Mannschaften großer Profiklubs. Für den 1. FC Bocholt geht es daher nicht nur um einen Trainerwechsel, sondern darum, wie stabil der Verein in einer anspruchsvollen Liga auftreten kann. Zunächst steht die Vorbereitung auf die neue Saison im Mittelpunkt.
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