Harry und Meghan: Ukraine-Reise, Trumps Spott und eine turbulente Woche

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Es war eine Woche, die die Royals-Schlagzeilen dominierte: Prinz Harry reiste überraschend in die Ukraine, US-Präsident Donald Trump kommentierte die Reise mit einem spöttischen Seitenhieb auf Meghan Markle, und Prinz Louis feierte seinen achten Geburtstag – alles in einer turbulenten Royal-Woche, die zeigt, wie sehr das Leben der Sussexes von Widersprüchen geprägt ist.

Prinz Harrys überraschender Besuch in Kyjiw

Am 23. April 2026 stieg Prinz Harry in Kyjiw aus einem Nachtzug aus Polen – es war sein dritter Besuch in der Ukraine seit dem russischen Einmarsch 2022. Am Bahnhof der ukrainischen Hauptstadt sagte er schlicht: „Es ist gut, wieder in der Ukraine zu sein.“ Die Reise war bewusst nicht angekündigt worden.

Harry nahm am Kyiv Independent Security Forum teil, wo er eine eindringliche Rede hielt. Als jemand, der selbst Militärdienst geleistet hat, appellierte er an die internationale Gemeinschaft: Er richtete sich direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und betonte, dass keine Nation weitere Menschenverluste sehen wolle. Gleichzeitig forderte er die Vereinigten Staaten auf, mehr für die Ukraine zu tun und internationale Vertragsverpflichtungen einzuhalten.

Am zweiten Tag seines Besuchs fuhr Harry in die Gegend um Bucha, um Minenräum-Teams der Organisation HALO Trust zu besuchen. Er testete dort Ausrüstung, die zur Entschärfung von Landminen und nicht explodierten Sprengkörpern eingesetzt wird, und ließ sich zeigen, wie Drohnenbilder und Künstliche Intelligenz kombiniert werden, um Sprengstoffe schneller aufzuspüren. Zudem traf er Teilnehmer seiner Invictus Games Foundation – einem Projekt, das verwundete Veteranen durch Sport bei ihrer Genesung unterstützt.

Trumps sarkastischer Kommentar zu Meghan Markle

Als US-Journalisten Donald Trump im Oval Office auf Harrys Rede ansprachen, reagierte der amerikanische Präsident nicht auf die politischen Forderungen des Herzogs – sondern lenkte das Gespräch auf Meghan Markle. „Prinz Harry? Wie geht es ihm? Wie geht es seiner Frau? Bitte richten Sie ihr meine Grüße aus“, sagte Trump in einem Ton, der von Beobachtern als deutlich spöttisch eingestuft wurde.

Die Feindschaft zwischen den Sussexes und Trump hat eine lange Vorgeschichte. Bereits 2016, als Meghan Markle noch als Schauspielerin in der Serie Suits bekannt war, bezeichnete sie Trump öffentlich als „misogyn“ und „spalterisch“. Seitdem gab es immer wieder verbale Spitzen in beide Richtungen. Trump hatte sich in der Vergangenheit auch dafür ausgesprochen, dass die Royals Harry und Meghan ihre Adelstitel hätten entziehen sollen.

Für Harry war die Trump-Reaktion besonders heikel, da er mit seiner Rede explizit eine politische Botschaft aus Kyjiw senden wollte – und stattdessen zum Nebendarsteller in einem Medienzwist wurde. Fans der Sussexes zeigten sich in sozialen Netzwerken empört über Trumps Reaktion, während Kritiker des Paares die Szene als Beleg sahen, dass Harry politisch nicht ernst genommen werde. Dass der britische Pop-Star Harry Styles in derselben Woche verlobte Schlagzeilen machte, verdeutlicht die Dauerpräsenz britischer Prominenter in den internationalen Medien.

Meghan Markle und die Kritikwelle dieser Woche

Während Harry in der Ukraine war, stand Meghan Markle selbst im Fokus der Medien – allerdings weniger schmeichelhaft. Britische Boulevardmedien berichteten von einer Woche voller Spott und Kritik an der Herzogin von Sussex. Meghan arbeitet intensiv an ihrem Lifestyle-Label As Ever, das sie unter anderem mit einem Muttertagspräsentation bekannt machte. Kritiker warfen ihr dabei eine zu aggressive Selbstvermarktung vor.

Das Paar war kurz zuvor noch gemeinsam auf einer mehrtägigen Australien-Reise gewesen. Doch während Harry nun allein in die Ukraine flog, rückte Meghan in den Hintergrund – was wiederum Spekulationen über die Dynamik des Paares auslöste. Royals-Experten diskutierten, ob Harrys Solo-Auftritte in Krisengebieten Teil einer bewussten Neupositionierung seien.

Dabei war die Woche für alle Royals ereignisreich: Prinz Louis, der jüngste Sohn von Prinz William und Prinzessin Kate, feierte am 23. April seinen achten Geburtstag. Harry und Meghan sollen ihm eine Geste geschickt haben – trotz des anhaltenden Familienrisses. Auch beim Kino-Klassiker Casino Royale, der in dieser Woche im Fernsehen lief, zeigten sich Fans nostalgisch für einfachere Zeiten im Königshaus.

König Charles, Queen-Tribut und die ferne Versöhnung

König Charles III. stand ebenfalls im Mittelpunkt der royalen Nachrichtenlage. Er plante gemeinsam mit Königin Camilla einen Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten bei Donald Trump – ein Treffen, das außenpolitisch mit Spannung erwartet wird, da die britisch-amerikanischen Beziehungen unter Trumps zweiter Amtszeit unter Druck stehen.

Darüber hinaus veröffentlichte Charles einen emotionalen Tribut zum hundertsten Geburtstag der verstorbenen Queen Elizabeth II. Doch Harry und Meghan waren in diesem Tribut nicht erwähnt – ein Detail, das von Royals-Beobachtern als weiteres Zeichen der anhaltenden Entfremdung gewertet wurde. Eine baldige Versöhnung zwischen den Sussexes und dem Rest der königlichen Familie erscheint derzeit ferner denn je.

Die turbulente Woche zeigt einmal mehr: Harry und Meghan sind aus dem royalen Alltag ausgeschieden, aber aus den Schlagzeilen verschwinden sie nicht. Harrys Engagement in der Ukraine, Meghans Lifestyle-Ambitionen und Trumps Sticheleien sorgen dafür, dass das Paar weiter im Rampenlicht bleibt – ob es will oder nicht.

Quellen: NBC News, ITV News, CBS News, CNN, The Royal Observer, Tyla, news.de, Web.de

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