
Howard Carpendale und die heute-show liefern sich einen öffentlichen Streit, der die Schlagerwelt aufwirbelt. Auslöser war ein Witz von Moderator Oliver Welke am 24. April 2026, der Carpendale und sein Publikum in einem Atemzug beleidigte. Der 80-jährige Schlagersänger fordert seitdem eine Entschuldigung — und das unmissverständlich.
Es war der Freitagabend des 24. April 2026, als Oliver Welke in der ZDF-Sendung heute-show einen Witz riss, der für Empörung sorgte: „Hundert Beine, stinkt nach Urin. Was ist das? Die erste Reihe bei Carpendale.“ Der Satz war kurz, die Wirkung erheblich. Das Zielpublikum des Witzes war klar: die Fans des Schlagerstars, die Welke damit als alt und gebrechlich hinstellte. Howard Carpendale ließ das nicht auf sich sitzen und reagierte noch in derselben Woche mit einem Selfie-Video auf Instagram. Darin wandte er sich direkt an Welke: „Sag mal, spinnst du?“ Er kritisierte, der Moderator greife Menschen an, die sich nicht wehren könnten. Sein Ultimatum war eindeutig: „Bis du sagst: Es tut mir echt leid, gibt es zwischen uns beiden gar nichts zu besprechen.“
Besonders traf Carpendale, dass der Witz nicht nur ihn, sondern seine Fans angriff. In seinem Instagram-Video betonte er, bei seinen Konzerten seien „sehr feine Leute“ — und das in beeindruckender Zahl: 150.000 Menschen besuchten seine Auftritte allein in den vergangenen vier Wochen. Der gebürtige Südafrikaner, der am 14. Januar 1946 in Durban zur Welt kam, gehört mit über 65 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Schlagerkünstlern im deutschsprachigen Raum. Hits wie „Ti amo“ aus dem Jahr 1977 und „Hello Again“ von 1984 haben Generationen geprägt. Sein aktuelles Album „Zeitlos“ soll 2026 sogar Platz 1 der deutschen Albumcharts erreicht haben — was nach Angaben seines Umfeldes eine Premiere in seiner 60-jährigen Karriere wäre. Diese Erfolge machen den Witz auf Kosten seiner Fangemeinde für Carpendale besonders unverständlich. Auch andere Schlagerstars erleben derzeit eine Renaissance ihrer Karrieren — so lud etwa Giovanni Zarrella zuletzt zur großen Schlagerparty ein und begeisterte Hunderttausende Fans.
Oliver Welke ließ die öffentliche Forderung nicht lange unbeantwortet. Noch am selben Abend meldete er sich in der Bild-Zeitung zu Wort — allerdings ohne die ersehnte Entschuldigung zu liefern. Sein Kommentar: „Hat ja geklappt.“ Die Antwort kann als bewusste Provokation gelesen werden und deutet darauf hin, dass Welke keine Einsicht zeigt. Laut Berichten soll er erklärt haben, das Thema in der Show sei Künstliche Intelligenz gewesen und ein Pflege-Roboter habe den Witz gemacht — ob das als ernsthafte Erklärung oder als weiterer Seitenhieb gemeint war, bleibt offen. Der Streit zwischen dem Schlagerveteran und dem Satiriker zeigt einmal mehr, wie schnell humoristische Aussagen im Fernsehen reale Reaktionen und persönliche Verletzungen auslösen können. Für Carpendale ist die Sache jedenfalls nicht erledigt, solange die Entschuldigung ausbleibt.
Der Zeitpunkt des Eklats könnte kaum ungünstiger sein. Howard Carpendale befindet sich derzeit auf seiner angeblichen Abschiedstournee „Let’s Do It Again, Again!“ durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Tour soll ein würdiger Abschluss einer beispiellosen Karriere sein — und nun steht sie im Schatten eines öffentlichen Streits. Howard Carpendale ist in Deutschland so beliebt, dass in Hamburg sogar eine eigene Tribute-Show mit einem Doppelgänger aufgeführt wird. Der Sänger selbst zeigt sich trotz des Streits kämpferisch und lässt keinen Zweifel daran, dass er eine echte Entschuldigung erwartet. Ob Oliver Welke nachgibt, bleibt abzuwarten. Bis dahin beschäftigt die öffentliche Auseinandersetzung Fans und Medien gleichermaßen.
Quellen: t-online.de, tvmovie.de, schlager.de, promiflash.de, promipool.de
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