Fürths Rekordtorschütze Hrgota geht mit offenem Ziel

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Branimir Hrgota Greuther Fürth: Der schwedische Stürmer verlässt den Zweitligisten nach sieben Jahren. Der Verein bestätigte bereits Anfang Mai, dass der Kapitän seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Nach Vereinsangaben hatte Fürth dem 33 Jahre alten Stürmer ein Angebot zur Fortsetzung der Zusammenarbeit gemacht. Hrgota lehnte dieses Angebot ab und sucht zur neuen Saison eine neue Herausforderung. Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass seine Zeit beim Kleeblatt endet. Wohin der schwedische Angreifer wechseln wird, teilte der Verein nicht mit.

Rekordtorschütze prägt eine Fürther Ära

Hrgota kam 2019 zur SpVgg Greuther Fürth und entwickelte sich dort zu einer der wichtigsten Figuren der vergangenen Jahre. Für den Verein absolvierte er 238 Pflichtspiele. Dabei erzielte er 69 Tore und bereitete 41 weitere Treffer vor. Hrgota führt die ewige Torjägerliste der Fürther sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Bundesliga an. Seit 2020 trug er zudem die Kapitänsbinde. Damit endet in Fürth nicht nur ein Vertrag, sondern eine prägende sportliche Phase.

Abschied mit wichtigem Tor in der Relegation

Seinen sportlichen Abschied aus Fürth verband Hrgota mit einem entscheidenden Moment. Im Relegationsrückspiel gegen Rot-Weiss Essen traf er am 26. Mai 2026 zum 2:0. Die SpVgg gewann das Spiel nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel und sicherte sich damit den Verbleib in der 2. Bundesliga. Neben Hrgota traf auch Noel Futkeu. Fürth vermied damit den Absturz in die 3. Liga und geht auch in der Saison 2026/27 zweitklassig an den Start.

Hertha-Gerücht bleibt nicht offiziell bestätigt

Unklar blieb zunächst, ob Hrgota tatsächlich zu Hertha BSC wechseln wird. Laut RevierSport soll sich der Stürmer mit dem Hauptstadtklub auf einen Wechsel geeinigt haben. Dort würde er auf Stefan Leitl treffen, mit dem er bereits in Fürth zusammenarbeitete. Offiziell bestätigt war diese Darstellung zunächst nicht. Hinzu kommt, dass Leitl später laut Berichten gegenüber Sky einen Hrgota-Wechsel zu Hertha klar verneinte. Deshalb bleibt die Personalie als Gerücht einzuordnen.

Fürth verliert Erfahrung und Identifikation

Für Greuther Fürth bedeutet der Abschied einen sportlichen und symbolischen Einschnitt. Hrgota war über Jahre Stammkraft, Kapitän, Torschütze und Bezugspunkt im Angriff. Der Verein verliert damit einen Spieler, der Aufstieg, Bundesliga-Saison, Abstiegskampf und Relegation miterlebt hat. Nach dem gesicherten Klassenerhalt muss Fürth nun eine Führungsfigur ersetzen. Hrgota selbst geht ablösefrei, weil sein Vertrag ausläuft. Sein nächster Verein blieb zunächst offen.

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