
TV-Koch Johann Lafer Krebs hat erneut öffentlich über seine Krebserkrankung gesprochen. Nach eigener Darstellung ist seine Erkrankung nicht heilbar. Der 68-Jährige sagte in aktuellen Mediengesprächen, er habe Metastasen im ganzen Körper. Zugleich machte Lafer deutlich, dass er sich weiter behandeln lasse, beruflich aktiv bleiben wolle und persönliche Ziele nicht aufgebe.
Lafer leidet nach eigenen Angaben an Lymphdrüsenkrebs. Die Erkrankung hatte er Ende Mai öffentlich gemacht. Nun schilderte der aus Österreich stammende Fernsehkoch, wie ernst seine Lage aus seiner Sicht ist. Er sagte, der Krebs sei nicht heilbar, könne aber eingedämmt werden. Diese Aussage ist als persönliche Darstellung Lafers einzuordnen.
Nach Lafers Angaben wird er derzeit mit Chemotherapie behandelt. Demnach steht der sechste Behandlungszyklus kurz bevor. Bereits bei der ersten öffentlichen Bekanntmachung seiner Erkrankung hatte Lafer erklärt, die Behandlung sei körperlich sehr belastend. Er sprach damals auch davon, dass die Lymphknoten kleiner geworden seien und die Therapie anschlage.
Trotz der schweren Erkrankung will Lafer nach eigener Aussage weiter arbeiten. Er schilderte, dass ihm berufliche Aufgaben Halt geben. Zugleich sprach er offen darüber, dass ihn die Krankheit derzeit stärker belaste als zu Beginn. Lafer verbindet seine öffentliche Aussage nicht mit einem Rückzug aus dem Berufsleben.
Johann Lafer gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Köchen im deutschsprachigen Fernsehen. Einem breiten Publikum wurde er unter anderem durch Kochsendungen im ZDF bekannt. Von 2006 bis 2017 kochte er gemeinsam mit Horst Lichter in Lafer Lichter Lecker. Geboren wurde Lafer am 27. September 1957 in der Steiermark.
Lymphdrüsenkrebs ist kein einheitliches Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für Lymphome. Gemeint sind Krebserkrankungen des lymphatischen Systems. Welche Behandlung infrage kommt, hängt von der genauen Diagnose, der Ausbreitung im Körper, dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Für Lafers konkreten Fall gilt: Öffentlich bekannt ist nur das, was er selbst in Interviews geschildert hat.
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