Kellerbrand in Meckenheim: 75 Bewohner müssen ihre Wohnungen verlassen

Brand Mühlhausen Symbolbild
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein Kellerbrand in Meckenheim hat am Montagabend, dem 20. April 2026, einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. An der Adendorfer Straße wurde gegen 17:50 Uhr in einem Mehrfamilienhaus eine Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich gemeldet. 75 Bewohnerinnen und Bewohner mussten das Gebäude verlassen, 18 von ihnen wurden zur medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Kriminalpolizei der Bonner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen – eine Brandstiftung wird nach aktuellem Stand nicht ausgeschlossen.

Kellerbrand Meckenheim: Feuer bricht am Montagabend aus

Zeugen bemerkten gegen 17:50 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss des Mehrfamilienhauses an der Adendorfer Straße in Meckenheim. Die daraufhin alarmierten Feuerwehrkräfte rückten umgehend aus und konnten den Brandort lokalisieren und bekämpfen. Im Kellergeschoss hatte das Feuer zu diesem Zeitpunkt bereits erhebliche Ausmaße angenommen, als die ersten Löschfahrzeuge eintrafen. Dichter Rauch zog durch das gesamte Treppenhaus und machte die oberen Etagen des Hochhauses für die Bewohner unzugänglich. Die Einsatzkräfte arbeiteten unter schwerem Atemschutz, um den Brand zu bekämpfen und einzudämmen. Dank des raschen Eingreifens gelang es den Feuerwehrkräften, das Feuer auf den Kellerbereich zu begrenzen und ein Übergreifen auf die Wohnbereiche des Hauses zu verhindern.

18 Bewohner nach Kellerbrand Meckenheim im Krankenhaus

Parallel zur Brandbekämpfung leiteten die Feuerwehrkräfte die Evakuierung der insgesamt 75 Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses ein. Alle Personen konnten das Gebäude sicher verlassen. 18 Bewohner wurden mit leichteren Verletzungen oder zur Vorsicht zur weiteren medizinischen Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Wer nicht im Krankenhaus versorgt werden musste, konnte zunächst nicht in das Haus zurückkehren. Das Hochhaus an der Adendorfer Straße wurde nach dem Kellerbrand von den Einsatzkräften vollständig gesperrt. Spezialisierte Reinigungsfirmen müssen das Gebäude zunächst von Rußablagerungen und Brandschäden befreien, bevor eine Rückkehr der Bewohner möglich wird. Bei einem anderen Einsatz in der Gemeinde hatte schon ein Feuerwehreinsatz in Meckenheim für erhebliche Beeinträchtigungen gesorgt.

Kriminalpolizei Bonn ermittelt: War es Brandstiftung?

Das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei hat nach dem Kellerbrand in Meckenheim die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand kann eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und bittet die Bevölkerung ausdrücklich um Mithilfe. Zeugen, die am Montagabend, dem 20. April 2026, verdächtige Personen oder Beobachtungen an der Adendorfer Straße in Meckenheim gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei unter der Telefonnummer 0228 15-0 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an kk11.bonn@polizei.nrw.de übermittelt werden. Jede Beobachtung kann entscheidend für die Aufklärung dieses Kellerbrands sein.

Gebäude vorerst nicht bewohnbar – Betroffene auf Notunterkünfte angewiesen

Das Hochhaus an der Adendorfer Straße in Meckenheim ist nach dem Kellerbrand vom 20. April 2026 vorerst nicht bewohnbar. Die 75 betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner müssen auf Notunterkünfte ausweichen oder sind bei Verwandten und Bekannten untergekommen, bis ihre Wohnungen nach der Reinigung durch Fachfirmen wieder freigegeben werden können. Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen als erheblich eingestuft. Der Kellerbrand in Meckenheim verdeutlicht, wie wichtig rasches Handeln bei Bränden in Mehrfamilienhäusern ist. Gleichzeitig unterstreicht der Ermittlungsansatz der Kriminalpolizei, wie ernst der Verdacht auf mögliche Brandstiftung in solchen Fällen genommen wird.

Quellen: Polizei NRW Bonn, Presseportal, Radio Bonn/Rhein-Sieg, input-aktuell.de

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