Laura Loomer bricht mit Trump: MAGA-Aktivistin verlässt GOP wegen Katar

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Laura Loomer hat die Republikanische Partei verlassen und angekündigt, bei den US-Zwischenwahlen 2026 nicht zu wählen. Die MAGA-Aktivistin ist empört über einen Rüstungsvertrag der Trump-Administration mit Katar – und liefert sich gleichzeitig einen eskalierenden öffentlichen Streit mit der konservativen Podcasterin Candace Owens.

Laura Loomer wütend über Katar-Militärdeal

Auslöser des Eklats ist die Ankündigung von Verteidigungsminister Pete Hegseth, auf der Mountain Home Air Force Base im US-Bundesstaat Idaho eine katarische Luftwaffeneinrichtung zu errichten. Katar soll die Baukosten übernehmen und erhält dafür eine eigene Anlage auf dem bestehenden US-Luftwaffenstützpunkt. Loomer bezeichnete dies auf X als eine „Abscheulichkeit“ und als schlimmsten Verrat an der MAGA-Bewegung. Sie schrieb, sie könne nicht mit gutem Gewissen für eine Partei stimmen, die „Dschihadisten“ auf US-Boden beherberge. „Ich werde 2026 nicht wählen“, erklärte sie in mehreren Beiträgen. Laut dem Washington Examiner hat Loomer daraufhin die GOP formal verlassen. Katar selbst betonte, es handle sich nicht um eine eigene Militärbasis auf US-Boden, sondern um eine dedizierte Einrichtung innerhalb eines bestehenden US-Stützpunkts. Die Entscheidung fiel im Rahmen eines breiteren Verteidigungsabkommens zwischen den USA und Katar, das die Trump-Regierung als strategisch notwendig einstuft.

Laura Loomer: Wer ist die MAGA-Aktivistin?

Laura Elizabeth Loomer wurde am 21. Mai 1993 in Tucson, Arizona geboren. Sie ist bekannt als politische Aktivistin der extremen Rechten, Verschwörungstheoretikerin und Internetpersönlichkeit. Loomer arbeitete für Organisationen wie Project Veritas, InfoWars und Rebel News, bevor sie ihre eigene Sendung „Loomer Unleashed“ auf der Streamingplattform Rumble startete. Sie wurde auf zahlreichen Social-Media-Plattformen gesperrt – darunter Facebook, Instagram und X – wegen Verstößen gegen Richtlinien zu Hassrede und Fehlinformation. In Trumps zweiter Amtszeit ist Loomer zu einer Figur mit erheblichem inoffiziellem Einfluss geworden. Ihr Name wurde sogar zum Verb: „geloomert werden“ bedeutet, entlassen oder politisch beschädigt zu werden, weil man als nicht loyal genug gegenüber Trump gilt. Ähnliche Debatten über Loyalität und politische Positionierung in der US-Politik beleuchtet auch unser Artikel über Trumps Kuba-Embargo und die Proteste dagegen.

Offener Krieg zwischen Loomer und Candace Owens

Parallel zum Katar-Streit eskaliert ein Konflikt zwischen Loomer und der konservativen Podcasterin Candace Owens. Owens behauptete öffentlich, Loomer besitze Erpressungsmaterial gegen Präsident Trump – möglicherweise aus einer früheren Begegnung an Bord der Air Force One. Loomer wies die Vorwürfe zurück und drohte ihrerseits, belastendes Material über Owens zu veröffentlichen. Der Streit eskalierte schnell und Medienberichten zufolge fielen rassistische Äußerungen. Marjorie Taylor Greene mischte sich ebenfalls ein und nannte Loomer eine „verlorene dämonische Seele“, die „Jesus brauche“. Die Auseinandersetzung illustriert die tiefen Risse innerhalb der MAGA-Bewegung – Risse, die auch in Debatten über religiöse Präsenz in staatlichen Strukturen sichtbar werden, wie etwa in der Diskussion über muslimische Militärseelsorge in der Bundeswehr.

Niederlage vor Gericht

Mitten in diesem öffentlichen Tumult erlitt Loomer auch eine juristische Niederlage: Ein US-Bundesrichter wies ihre Verleumdungsklage gegen TV-Moderator Bill Maher und den Sender HBO ab. Loomer hatte geklagt, weil Maher sie in seiner Sendung „Real Time“ als extremistische Figur bezeichnet hatte. Das Gericht sah keinen ausreichenden Anhaltspunkt für eine strafbare Verleumdung – ein weiterer Rückschlag für die Aktivistin in einer für sie turbulenten Woche.

Quellen: Newsweek, Washington Examiner, The Hill, Fortune, Deadline, Wikipedia

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