
Die LVMH Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 sind schwächer ausgefallen als am Markt erwartet. Der Luxuskonzern blieb beim Umsatz unter den Prognosen, auch das organische Wachstum fiel niedriger aus als von Analysten erhofft. Besonders belastend wirkte die Entwicklung in der wichtigsten Sparte Mode und Lederwaren. Die Aktie gab nach der Veröffentlichung im nachbörslichen Handel deutlich nach.
LVMH setzte in den ersten drei Monaten des Jahres 19,12 Milliarden Euro um. Damit lag der Konzern unter der Konsensschätzung von 19,6 Milliarden Euro. Das organische Wachstum erreichte ein Prozent und blieb damit ebenfalls hinter den Markterwartungen zurück, die bei knapp zwei Prozent gelegen hatten. Vor allem das Kerngeschäft mit Mode und Lederwaren entwickelte sich schwächer als erhofft. In diesem Bereich sank der organische Umsatz um zwei Prozent. Unbereinigt fiel der Erlös in der Sparte auf 9,2 Milliarden Euro und damit deutlich niedriger als im Vorjahreszeitraum. LVMH verwies zudem darauf, dass der Konflikt im Nahen Osten das organische Wachstum des Quartals um rund einen Prozentpunkt belastet habe.
Etwas besser verlief das Quartal in den USA. Dort legte das organische Geschäft um drei Prozent zu und schnitt damit leicht besser ab als von Analysten erwartet. Auch in Europa und Japan blieb die lokale Nachfrage stabil. Geringere Ausgaben von Touristen konnten diese Entwicklung jedoch nicht vollständig ausgleichen. In der Sparte Wein und Spirituosen stand organisch ein Zuwachs von fünf Prozent. Beim berichteten Umsatz ergab sich dort dennoch ein Minus von sechs Prozent, was auf Währungseffekte zurückgeführt wurde. Nach den vorgelegten LVMH Quartalszahlen reagierte die Aktie mit Verlusten im nachbörslichen Handel. Nach übereinstimmenden Medienberichten fiel das Papier um knapp drei Prozent auf rund 470 Euro. Damit wächst der Druck auf den Konzern, in den kommenden Quartalen wieder stärkere Impulse aus seinem Kerngeschäft zu liefern. Die schwachen LVMH Quartalszahlen zeigen, wie stark das Luxussegment weiterhin von der globalen Konsumzurückhaltung betroffen ist.
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