
Ein Vorfall mit einer Schreckschusswaffe in Plaidt hat am Mittwochabend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nach Angaben der Polizei soll ein 34 Jahre alter Mann vor einem Supermarkt wahllos auf Passanten gezielt haben. Zu Schüssen kam es demnach nicht. Die Beamten konnten den Mann wenig später in einem Wohngebiet in der Nähe des Marktes aufspüren und in Gewahrsam nehmen.
Wie die Polizei mitteilt, ging der Einsatzhinweis am Mittwoch, 15. April 2026, um 19:07 Uhr bei der Polizeiinspektion Andernach ein. Gemeldet worden sei ein Mann, der vor dem Supermarkt in Plaidt mit einer Pistole hantierte. Er soll dabei in Begleitung einer Frau gewesen sein und gezielt auf Passanten gerichtet haben. Laut Polizei wurde nicht geschossen. Hinweise des Anrufers und weiterer Zeugen halfen den Einsatzkräften dabei, den Verdächtigen wenig später in einem parkenden Auto in einem nahegelegenen Wohngebiet zu lokalisieren.
Als die Polizei den 34-Jährigen aus der Verbandsgemeinde Pellenz antraf, soll er zunächst Widerstand geleistet haben. Dennoch gelang es den Beamten, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Auf dem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte die mutmaßliche Waffe. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um eine Schreckschusswaffe, die nicht fertig geladen war. Nach Einschätzung der Polizei bestand für die Bevölkerung deshalb zu keiner Zeit eine konkrete Gefahr. Der Mann war nach Angaben der Beamten zur Tatzeit alkoholisiert. Auf der Dienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, wegen Bedrohung sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. Weitere Hintergründe zu dem Vorfall nannte die Polizei zunächst nicht. Auch blieb zunächst offen, weshalb der Mann vor dem Supermarkt mit der Waffe hantierte. Fest steht bislang, dass der Einsatz am Abend in Plaidt durch schnelle Zeugenhinweise und den zügigen Zugriff der Polizei beendet werden konnte.
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