
Auf dem Kreuzfahrtschiff Mein Schiff 7 von TUI Cruises ist ein Kleinkind gestürzt und musste in eine Klinik gebracht werden. Der Vorfall ereignete sich im Hafen von Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira, als das Kind aus einer Höhe von zwei bis drei Metern fiel. TUI Cruises hat den Vorfall bestätigt und sich zur Situation des Kindes geäußert.
Laut ersten Berichten soll sich der Unfall am Mittwoch, dem 22. April 2026, ereignet haben, während das Schiff im Hafen von Funchal auf Madeira lag. Das Kleinkind stürzte etwa zwei bis drei Meter in die Tiefe. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war das Kind ansprechbar und bei Bewusstsein. Die Einsatzkräfte betraten das Schiff und transportierten das Kind anschließend in eine Klinik. Nach Angaben von Kreuzfahrtmedien soll es ins Dr. Nélio Mendonça Hospital in Funchal gebracht worden sein.
Mein Schiff 7 gehört zur TUI Cruises Flotte und bietet Platz für rund 2.900 Passagiere. Das Schiff wurde im Juni 2024 in Dienst gestellt und gehört zu den neuesten Schiffen der Reederei. Laut Berichten soll sich das Schiff zum Zeitpunkt des Vorfalls auf einer 7-Nächte-Kreuzfahrt ab Gran Canaria befunden haben.
TUI Cruises teilte mit, dass sich das Kind zu keinem Zeitpunkt in einem lebensbedrohlichen Zustand befunden habe. Das Kleinkind sei zur routinemäßigen Beobachtung in der Klinik untersucht worden, befinde sich wohlauf und sei in Begleitung von Familienmitgliedern. Die Reederei widersprach damit Berichten, die einen deutlich ernsteren Zustand des Kindes andeuteten. Bereits an Bord hatten Borddoktoren Erste Hilfe geleistet, bevor externe Rettungskräfte eintrafen.
Die TUI Group betreibt mit TUI Cruises eine der bekanntesten deutschen Kreuzfahrtmarken. Die Flotte richtet sich vor allem an den deutschsprachigen Markt und umfasst mehrere Schiffe unter dem Namen Mein Schiff. Kreuzfahrtreisen verzeichnen in Deutschland seit Jahren steigende Passagierzahlen.
Die genauen Umstände des Sturzes sind nach wie vor unklar. TUI Cruises teilte mit, dass die Ereignisse an Bord gemeinsam mit den zuständigen Behörden untersucht werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war zunächst nicht bekannt. Funchal, die Hauptstadt Madeiras, ist ein häufig von Kreuzfahrtschiffen angesteuerter Hafen im Atlantik. Die lokale Rettungsinfrastruktur ermöglichte im vorliegenden Fall einen schnellen Einsatz.
Kreuzfahrtgesellschaften wie AIDA Cruises stehen regelmäßig im öffentlichen Interesse, wenn es zu Vorfällen an Bord kommt. Auch auf Mein Schiff 7 reisen viele Familien mit Kindern, weshalb Sicherheitsfragen bei solchen Ereignissen besonders aufmerksam verfolgt werden.
Madeira mit seiner Hauptstadt Funchal gilt als eines der beliebtesten Zwischenziele auf Atlantikkreuzfahrten. Das milde Klima und die malerische Altstadt machen die Insel zu einem häufigen Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe aus ganz Europa. Zahlreiche Reedereien – darunter regelmäßig TUI Cruises mit verschiedenen Schiffen der Mein-Schiff-Flotte – legen in Funchal an. Das Kreuzfahrtgeschäft auf der Route zwischen Nordeuropa und den Kanarischen Inseln ist für viele Reedereien ein zentrales Segment. Für Passagiere ist ein Zwischenstopp in Funchal oft ein besonderes Erlebnis, bei dem sie die Insel auf eigene Faust erkunden können.
Quellen: t-online.de, schiffe-und-kreuzfahrten.de, cruisehive.com
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