Zwei Tote nach Motorradunfall in Köln: Polizei prüft verbotenes Rennen

Zwei Tote nach Motorradunfall in Köln: Polizei prüft verbotenes Rennen
Foto: Daniel Bautz / Unsplash

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Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Östlichen Zubringerstraße in Köln-Gremberg sind in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei starben ein 27 Jahre alter Honda-Fahrer und sein 26-jähriger Sozius. Ein 33-jähriger Fahrer einer Kawasaki Ninja wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht.

Die Polizei ermittelt nach dem Motorradrennen in Köln-Gremberg wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die L124 musste für die Unfallaufnahme und Spurensicherung bis in die Morgenstunden gesperrt werden.

Tödlicher Motorradunfall Köln: Zusammenstoß bei hoher Geschwindigkeit

Nach bisherigen Zeugenaussagen sollen die beiden Motorradfahrer gegen 0.15 Uhr mit sehr hoher Geschwindigkeit stadtauswärts unterwegs gewesen sein. Dabei hätten sie Autos auf der L124 rechts überholt. Auf der Hauptfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Am Grauen Stein und Kalk/Poll kam es anschließend zum Zusammenstoß der beiden Maschinen.

Der 27-jährige Honda-Fahrer erlitt bei dem tödlichen Motorradunfall in Köln so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Sein 26 Jahre alter Sozius wurde zunächst intensivmedizinisch versorgt, erlag seinen Verletzungen jedoch später im Krankenhaus.

Polizei ermittelt wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Köln

Der 33 Jahre alte Fahrer der Kawasaki Ninja überlebte den Zusammenstoß schwer verletzt und wurde zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Zum genauen Zustand des Mannes machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben.

Auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse haben die Ermittler ein Verfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Köln aufgenommen. Ob tatsächlich ein Rennen zwischen den Beteiligten stattfand und wie sich der Unfall im Detail ereignete, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zeugenaussagen sprechen bislang von sehr hoher Geschwindigkeit und riskanten Überholmanövern.

Östlicher Zubringer Köln bis in die Morgenstunden gesperrt

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln übernahm die Spurensicherung und die Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Wegen der umfangreichen Arbeiten blieb die Östliche Zubringerstraße in Köln über mehrere Stunden gesperrt. Erst in den Morgenstunden konnten die Maßnahmen auf der L124 abgeschlossen werden.

Die Ermittler wollen nun unter anderem klären, mit welcher Geschwindigkeit die Motorräder tatsächlich unterwegs waren, wie es zum Zusammenstoß kam und welche Rolle die jeweiligen Fahrmanöver spielten. Angehörige der Betroffenen werden nach Angaben der Polizei von Notfallseelsorgern betreut.

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