Nach dem Kellerbrand in Mainz-Finthen ist ein Wohnhaus unbewohnbar

Flächenbrand in Lengerich ruft Feuerwehr auf den Plan
Foto: Ingo Kramarek

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Ein Kellerbrand Mainz-Finthen hat am Freitagmittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW ausgelöst. Betroffen war ein Einfamilienhaus in der Kurmainzstraße. Wie die Feuerwehr mitteilt, griff das Feuer vom Keller auf das Erdgeschoss und das Flachdach über. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohnerin konnte das Haus selbst verlassen und wurde vorsorglich medizinisch untersucht.

Kellerbrand Kurmainzstraße Mainz weitete sich im Einsatzverlauf aus

Bemerkt wurde die Rauchentwicklung nach Feuerwehrangaben von Nachbarn und Mitarbeitern einer Dachdeckerfirma im rückwärtigen Bereich des Hauses. Sie setzten den Notruf ab. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte die Bewohnerin das Gebäude bereits verlassen. Zunächst wirkte die Lage demnach noch vergleichsweise begrenzt. Bei der Erkundung zeigte sich dann jedoch, dass sich der Brand deutlich ausgedehnt hatte. Das Feuer breitete sich vom Keller weiter im Haus aus und erreichte schließlich auch das Erdgeschoss sowie das Flachdach. Wegen der starken Hitze war ein unmittelbarer Zugang in den betroffenen Kellerbereich zunächst nicht möglich.

Brand Mainz-Finthen forderte aufwendigen Innenangriff der Feuerwehr

Die Feuerwehr leitete die Brandbekämpfung unter Atemschutz ein. Insgesamt waren laut Mitteilung zwölf Atemschutzgeräteträger im Innenangriff eingesetzt. Um überhaupt weiter ins Gebäude vordringen zu können, mussten zunächst gezielt Abluftöffnungen geschaffen und Lüftungsgeräte eingesetzt werden. So sollte Hitze und Rauch aus dem Haus abgeführt werden. Nach Angaben der Feuerwehr kam es durch die starke Hitze auch zu einer Durchzündung von Rauchgasen. Dadurch konnte sich das Feuer über Hohlräume bis in den Dachbereich ausbreiten. Gegen 13.30 Uhr war der Brand im Keller unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten allerdings noch mehrere Stunden.

Feuerwehreinsatz Mainz-Finthen dauerte bis in den späten Nachmittag

Erst um 17.20 Uhr meldete die Feuerwehr schließlich „Feuer aus“. Vor allem im Erdgeschoss und am Flachdach mussten Holzverkleidungen und Verschalungen geöffnet werden, um versteckte Glutnester zu finden und abzulöschen. Im Einsatz waren beide Feuerwachen der Berufsfeuerwehr Mainz mit 27 Kräften sowie die Freiwilligen Feuerwehren Finthen und Drais mit insgesamt rund 34 Einsatzkräften. Hinzu kamen sechs Kräfte der Polizei, acht Kräfte des Rettungsdienstes und zehn Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks. Während des Einsatzes kam es im Bereich der Kurmainzstraße zu Verkehrsbehinderungen, auch der öffentliche Nahverkehr war zeitweise eingeschränkt.

Bewohnerin blieb vor Ort, Ursache des Wohnhausbrands ist noch unklar

Die Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung untersucht. Nach ambulanter Behandlung konnte sie laut Feuerwehr an der Einsatzstelle bleiben. Zusätzlich wurde die Notfallseelsorge hinzugezogen. Untergebracht ist die Frau nach Angaben der Feuerwehr vorerst bei einer Freundin in der Nähe. Zur Ursache des Kellerbrand Mainz-Finthen und zur Höhe des Schadens gibt es bislang keine Angaben. Die Ermittlungen dazu hat die Polizei übernommen. Damit bleibt auch offen, wodurch das Feuer in dem Einfamilienhaus in der Kurmainzstraße ausgelöst wurde.

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