Oberleitungsschaden bei Schwäbisch Gmünd sorgt weiter für Einschränkungen auf der Remsbahn

Oberleitungsschaden bei Schwäbisch Gmünd sorgt weiter für Einschränkungen auf der Remsbahn
Symbolfoto: Caroline Muffert

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Der Oberleitungsschaden Schwäbisch Gmünd wirkt sich auch am Samstag weiter auf den Bahnverkehr zwischen Aalen und Stuttgart aus. Nach dem Zwischenfall vom Freitagmorgen ist die Remsbahn nach Angaben der Bahn zwar wieder teilweise befahrbar, der Betrieb bleibt jedoch eingeschränkt. Regionalzüge können nicht durchgehend wie gewohnt fahren, im Fernverkehr werden Verbindungen zwischen Stuttgart und Nürnberg umgeleitet.

Remsbahn zwischen Aalen und Stuttgart nur eingeschränkt nutzbar

Nach dem Vorfall bei Schwäbisch Gmünd ist die Bahnstrecke am Samstagmorgen nach Angaben der Bahn zumindest auf einem Gleis wieder befahrbar. Die Züge fahren dort in wechselnden Richtungen, wodurch die Kapazität deutlich begrenzt ist. Im Regionalverkehr kommt es deshalb weiterhin zu Ausfällen. Zwischen Aalen und Lorch sind Ersatzbusse im Einsatz. Der Fernverkehr zwischen Stuttgart und Nürnberg wird über Schwäbisch Hall geführt. Nach Bahnangaben sollten die Einschränkungen voraussichtlich bis Samstagnachmittag andauern.

Intercity blieb mit rund 50 Fahrgästen liegen

Auslöser der Sperrung war ein Zwischenfall am Freitagmorgen gegen 7:20 Uhr. Ein Intercity auf dem Weg von Nürnberg nach Stuttgart riss bei Schwäbisch Gmünd eine Oberleitung herunter. In dem Zug befanden sich rund 50 Reisende. Verletzt wurde nach Angaben der Bundespolizei niemand. Weil die beschädigte Leitung auf dem Zug lag, mussten die Fahrgäste zunächst im Inneren bleiben. Erst nachdem die Oberleitung geerdet und gesichert war, konnten sie den Zug verlassen. Anschließend wurden die Reisenden mit Bussen weiter nach Stuttgart gebracht.

Äste in der Oberleitung gelten als Ursache

Die Bundespolizei prüfte zunächst mehrere mögliche Ursachen, darunter einen technischen Defekt, einen Unfall oder Sabotage. Sabotage wurde später ausgeschlossen. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand ragten Äste in den Bereich der Oberleitung. Beim Vorbeifahren des Zuges kam es offenbar zu einem Stromüberschlag. In der Folge riss die Leitung. Sowohl die Oberleitung als auch der Intercity wurden erheblich beschädigt.

Beschädigter Zug nach Stuttgart abgeschleppt

Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme wurde die Strecke wieder an die Deutsche Bahn übergeben. Der beschädigte Intercity wurde mit einer Ersatzlok nach Stuttgart Hauptbahnhof gebracht. Die Reparaturarbeiten an der Oberleitung liefen am Samstag weiter. Für Pendler und Reisende bleibt die Lage auf der Verbindung zwischen Aalen und Stuttgart damit angespannt, solange der Betrieb nur eingeschränkt über ein Gleis abgewickelt werden kann.

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