Özdemir Regierungsmannschaft: Die neuen Minister in Baden-Württemberg

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Die Özdemir Regierungsmannschaft für Baden-Württemberg steht: Nachdem Grüne und CDU am 11. Mai 2026 in Stuttgart den Koalitionsvertrag für die dritte Auflage von Grün-Schwarz unterzeichnet haben, soll Cem Özdemir am 13. Mai vom Landtag zum neuen Ministerpräsident gewählt werden. Wir stellen vor, welche Minister die neue Grün-Schwarze Landesregierung bilden werden und wie die Ressorts aufgeteilt sind.

Özdemir Regierungsmannschaft: So werden die Ministerien aufgeteilt

Die neue Landesregierung von Baden-Württemberg umfasst insgesamt zwölf Mitglieder. Die Grünen besetzen neben dem Amt des Ministerpräsidenten fünf weitere Ministerien, die CDU erhält sechs Ressorts. Diese Aufteilung spiegelt das knappe Wahlergebnis wider: Bei der Landtagswahl am 8. März 2026 waren die Grünen mit 30,2 Prozent knapp stärkste Kraft geworden, dicht gefolgt von der CDU mit 29,7 Prozent. Beide Fraktionen kamen auf je 56 Parlamentssitze im neu gewählten Landtag. Der Koalitionsvertrag Grün-Schwarz war nach wochenlangen Verhandlungen fertiggestellt und von den Parteitagen beider Parteien am 9. Mai mit großer Mehrheit gebilligt worden. Bereits am Dienstag, 12. Mai, tritt der neue Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen, bevor am Mittwoch die Ministerpräsidentenwahl stattfindet. Insgesamt hatten die Verhandlungen rund zwei Monate gedauert.

Özdemir Regierungsmannschaft: Alle Minister und ihre Ressorts

CDU-Landeschef Manuel Hagel wird Innenminister und zugleich Vizeministerpräsident – er ist damit der ranghöchste CDU-Vertreter in der Regierung. Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) bleibt in seinem Amt und sorgt für Kontinuität in der Haushaltspolitik des Landes. Thekla Walker (Grüne) führt das Umweltministerium weiter, ebenso bleibt Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) als Wirtschaftsministerin im Amt. Neue Gesichter am Kabinettstisch sind Andreas Jung (CDU) als Kultusminister sowie Nicole Razavi (CDU) als Verkehrsministerin. Der frühere Bundestagsabgeordnete Moritz Oppelt (CDU) übernimmt das Justizministerium, Oliver Hildenbrand (Grüne) wird Sozialminister. Insgesamt setzt Özdemir auf eine Mischung aus erfahrenen Kräften, die ihre Ressorts bereits kennen, und frischen politischen Impulsen. Die Grün-Schwarze Regierungsmannschaft ist damit breiter und verjüngter aufgestellt als noch in der vergangenen Legislaturperiode unter Winfried Kretschmann.

Wahl am 13. Mai: Özdemir tritt Kretschmanns Nachfolge an

Cem Özdemir tritt die Nachfolge von Winfried Kretschmann an, der das Amt des Ministerpräsidenten 15 Jahre lang innehatte und sich aus Altersgründen nicht erneut zur Wahl stellte. Der feierliche Kretschmann-Abschied mit Festakt hatte erst vor wenigen Wochen stattgefunden und das Ende einer langen politischen Ära in Baden-Württemberg markiert. Özdemir ist ein bundesweit bekanntes Gesicht der Grünen: Er war mehrere Jahre Bundesvorsitzender seiner Partei und zuletzt als Bundeslandwirtschaftsminister in der Bundesregierung tätig. Sollte er am 13. Mai vom Landtag gewählt werden, wäre er der erste Regierungschef eines deutschen Bundeslandes mit Migrationshintergrund – Özdemir wurde 1965 als Sohn türkischer Einwanderer in Bad Urach in Baden-Württemberg geboren und gilt als geradliniger Grünen-Politiker mit großer Bekanntheit.

Grün-Schwarze Landesregierung: Aufgaben und Ziele der neuen Koalition

Die neue Grün-Schwarze Regierung will die Wirtschaftskraft Baden-Württembergs stärken und insbesondere die Transformation der Automobilindustrie aktiv begleiten. Weitere Schwerpunkte im Koalitionsvertrag sind Investitionen in Bildung, Infrastruktur und die Digitalisierung der Verwaltung. Das Kabinett steht vor der Herausforderung, Haushaltskonsolidierung und gleichzeitig notwendige Zukunftsinvestitionen in Einklang zu bringen. Baden-Württemberg ist eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer Deutschlands und Heimat zahlreicher Weltmarktführer aus Industrie und Mittelstand. Entsprechend groß ist die Erwartungshaltung an die neue Regierungsmannschaft unter Ministerpräsident Özdemir, der den Südwesten in eine neue Ära führen will.

Quellen: Badische Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Landtag Baden-Württemberg, T-Online

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