
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in Deutschland. Am Sonntag, 20. September 2026, widmet das ZDF ihnen eine neue Ausgabe seiner Dokumentationsreihe plan b. Was macht uns gesund? Nie wieder Rücken! läuft um 15.45 Uhr im ZDF und endet nach dem aktuellen Programm um 16.27 Uhr. Es handelt sich um die deutsche TV-Erstausstrahlung der Folge. Verantwortlich für den Film ist Judith Arnold.
Die Dokumentation ist die zweite Folge der neuen plan-b-Unterreihe Was macht uns gesund? Innerhalb der seit 2017 ausgestrahlten Reihe plan b wird sie als Folge 331 geführt. Der erste Film der Gesundheitsreihe beschäftigte sich unter dem Titel Neustart fürs Knie mit Therapien bei Kniebeschwerden.
Im Mittelpunkt von plan b: Nie wieder Rücken! stehen unterschiedliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten bei Rückenbeschwerden. Die Dokumentation verbindet Prävention und Bewegung mit Verfahren für Menschen, die bereits unter chronischen oder schweren Problemen leiden.
Einer der vorgestellten Ärzte ist der Neurochirurg Torsten Eichenauer vom Medizinischen Versorgungszentrum Nienburg. Dort geht es um die sogenannte Neurostimulation. Bei ausgewählten Patienten wird ein Stimulator eingesetzt, der elektrische Impulse abgibt und damit tiefer liegende Rückenmuskulatur aktivieren soll. Das Verfahren richtet sich nicht pauschal an Menschen mit gewöhnlichen Rückenschmerzen, sondern kommt nach ärztlicher Prüfung für bestimmte Fälle chronischer Beschwerden infrage.
Ein weiterer Schwerpunkt führt nach Düren. Dort begleitet die Dokumentation die 14-jährige Rosa aus den Niederlanden, die an einer ausgeprägten Skoliose leidet. Ihre Familie sucht nach einer Alternative zu einer Versteifung der Wirbelsäule. Der Wirbelsäulenchirurg Per Trobisch setzt bei geeigneten Patienten ein Verfahren ein, bei dem möglichst viel Beweglichkeit erhalten werden soll. Der Arzt betont zugleich, dass diese Methode die klassische Versteifungsoperation nicht grundsätzlich ersetzt.
Die Sendung beschränkt sich nicht auf Operationen. Auf Rügen begleitet sie die Intensivkrankenpflegerin Katja, die an einem Qigong-Kurs teilnimmt. Sie nutzt dafür Bildungsurlaub und möchte die dort gewonnenen Erfahrungen anschließend auch in ihrem beruflichen Umfeld weitergeben.
Am Universitätsklinikum Würzburg geht es dagegen um den Umgang mit chronischen Schmerzen. Schmerzphysiotherapeut Stefan Lindner hebt dort die Bedeutung von Bewegung und Krafttraining hervor. Zugleich beschäftigt sich die Dokumentation mit interdisziplinärer multimodaler Schmerztherapie. Dabei werden körperliche, psychische und soziale Faktoren gemeinsam betrachtet.
Zu Wort kommt außerdem Heike Rittner vom Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin. Der Ansatz geht davon aus, dass chronische Schmerzen nicht ausschließlich auf eine einzelne Struktur im Rücken reduziert werden können. In Würzburg werden deshalb verschiedene Therapiebausteine kombiniert. Die Sendung thematisiert dabei auch den Einsatz einer Virtual-Reality-Brille im Zusammenhang mit einer Studie.
Dass sich plan b dem Rücken widmet, hat eine breite gesundheitliche Relevanz. Eine Untersuchung des Robert Koch-Instituts mit mehr als 5.000 Erwachsenen ergab, dass 61,3 Prozent der Befragten innerhalb der vorausgegangenen zwölf Monate Rückenschmerzen erlebt hatten. 15,5 Prozent berichteten von chronischen Rückenschmerzen. Schmerzen im unteren Rücken kamen deutlich häufiger vor als Beschwerden im oberen Rücken.
Bei einem Teil der Patienten lässt sich keine eindeutige körperliche Ursache bestimmen. Das ZDF greift deshalb ausdrücklich auch sogenannte unspezifische Rückenschmerzen auf. Bei diesen Beschwerden steht nicht eine klar identifizierbare Erkrankung oder Verletzung als alleinige Ursache fest. Bewegung und die Aufrechterhaltung normaler körperlicher Aktivität spielen insbesondere bei vielen nicht spezifischen Kreuzschmerzen eine wichtige Rolle.
Die Dokumentation versucht entsprechend nicht, eine einzelne Methode als Lösung für sämtliche Rückenprobleme zu präsentieren. Sie zeigt vielmehr sehr unterschiedliche Situationen, von Prävention über chronische Schmerzen bis zu einer schweren Wirbelsäulenverkrümmung.
Was macht uns gesund? Nie wieder Rücken! ist als deutsch-niederländische Produktion aus dem Jahr 2026 ausgewiesen. Das ZDF gibt für die Streamingfassung eine Laufzeit von 44 Minuten an. Im linearen Programm ist die Sendung für den Zeitraum von 15.45 bis 16.27 Uhr eingeplant. Als Filmverantwortliche wird Judith Arnold genannt. Eine klassische Schauspielbesetzung gibt es bei der Dokumentation nicht. Im Mittelpunkt stehen Patienten, medizinische Fachleute und Menschen, die verschiedene Präventionsangebote ausprobieren.
Zu den belegbaren Drehorten beziehungsweise Schauplätzen gehören Nienburg, Düren, Rügen und Würzburg. Hinzu kommt der Bezug zu den Niederlanden durch Rosa und ihre Familie. Eine vorherige deutsche Fernsehausstrahlung der Folge ist nicht verzeichnet. Die Sendung vom 20. September ist damit die TV-Premiere.
Die Folge steht auch im Streamingangebot des ZDF zur Verfügung. Das ZDF führt sie dort als neue Folge mit Untertiteln und Deutscher Gebärdensprache. Als Laufzeit werden 44 Minuten angegeben. Externe Programmdaten weisen derzeit eine Verfügbarkeit bis September 2031 aus.
Damit können Zuschauer die Dokumentation unabhängig vom Sendetermin am Sonntagnachmittag abrufen. Im klassischen Fernsehen beginnt plan b: Was macht uns gesund? Nie wieder Rücken! heute um 15.45 Uhr im ZDF.
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