Nach PSG-Triumph gegen Arsenal eskalieren Feiern in Paris

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Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Nach dem erneuten Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain ist es in Paris und anderen französischen Städten zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben des französischen Innenministers Laurent Nuñez wurden landesweit mehrere Hundert Menschen festgenommen. Für Paris wurde eine Zahl von mehr als 280 Festnahmen genannt, landesweit lagen die Angaben bei über 400. Sieben Polizisten wurden nach den vorläufigen Behördeninformationen verletzt.

PSG hatte das Finale der Champions League am Samstagabend in Budapest gegen Arsenal gewonnen. Nach 120 Minuten stand es 1:1, im Elfmeterschießen setzte sich Paris mit 4:3 durch. Für PSG war es der zweite Champions-League-Titel in Folge.

Ausschreitungen auf den Champs-Élysées

In Paris versammelten sich Tausende Menschen an zentralen Orten der Stadt. Besonders im Bereich der Champs-Élysées und rund um den Parc des Princes kam es nach übereinstimmenden Berichten zu angespannten Szenen. Etwa 20.000 Menschen sollen sich an den Champs-Élysées aufgehalten haben. Die Sicherheitskräfte waren bereits vor dem Finale mit einem großen Aufgebot präsent.

Nach Angaben und Berichten aus Frankreich wurden Straßen zeitweise blockiert, Feuerwerkskörper gezündet und Gegenstände in Brand gesetzt. Auch beschädigte Fahrzeuge und Angriffe auf Einsatzkräfte wurden gemeldet. Die Polizei setzte in einzelnen Situationen Tränengas ein. Diese Angaben beziehen sich auf Behördeninfomationen und Agenturberichte; strafrechtliche Verantwortlichkeiten müssen im Einzelfall durch Ermittlungen geklärt werden.

Vorläufige Festnahmen-Bilanz

Die Zahlen änderten sich im Verlauf der Nacht mehrfach. Französische Medien berichteten am Sonntagmorgen von insgesamt bis zu 426 Festnahmen in Frankreich, darunter 283 im Großraum Paris. Belastbar ist vor allem die Größenordnung: In Paris wurden nach dem PSG-Sieg mehrere Hundert Menschen festgenommen. Die Ausschreitungen gingen nach den vorliegenden Berichten von einzelnen Gruppen aus und nicht von der Gesamtheit der Feiernden.

Sicherheitslage und Ausblick

Die französischen Behörden hatten sich bereits vor dem Finale auf größere Menschenansammlungen eingestellt. Landesweit waren rund 22.000 Sicherheitskräfte mobilisiert, davon mehrere Tausend im Raum Paris. Für den Sonntag waren weitere Feierlichkeiten in Paris geplant. Die Behörden standen damit vor der Aufgabe, den sportlichen Triumph öffentlich feiern zu lassen und zugleich neue Ausschreitungen zu verhindern.

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