
Bei einem schweren Quad-Unfall im Hunsrück sind am Sonntagnachmittag zwei Männer ums Leben gekommen. Ein Jogger entdeckte das umgestürzte Fahrzeug und die schwer verletzten Insassen gegen 17:10 Uhr auf einem Feldweg westlich von Laubach im Rhein-Hunsrück-Kreis. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnten beide Männer am Unfallort nur noch tot geborgen werden.
Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, gegen 17:10 Uhr machte ein Jogger im Bereich westlich von Laubach im Rhein-Hunsrück-Kreis eine grausame Entdeckung. Auf einem Feldweg lag ein umgestürztes Quad, daneben zwei Männer mit schweren Verletzungen. Der Jogger setzte umgehend einen Notruf ab, kurz darauf rückten Rettungsdienst, Notarzt, Polizei und Feuerwehr aus mehreren umliegenden Wachen aus. Da der Unfallort abseits gelegen ist, gestaltete sich die Anfahrt für die Einsatzkräfte besonders anspruchsvoll.
Notarzt und Sanitäter bemühten sich um die beiden Schwerverletzten, doch trotz aller Bemühungen konnte nur der Tod beider Männer am Unfallort festgestellt werden. Über die Identität der Verstorbenen machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben. Auch zur genauen Beziehung der beiden Insassen zueinander wurden vor Abschluss der Ermittlungen keine Details mitgeteilt. Notfallseelsorger betreuten den Jogger, der die Männer entdeckt hatte.
Tödliche Verkehrsunfälle haben die Region in den vergangenen Wochen mehrfach erschüttert, etwa beim tödlichen Lkw-Unfall auf der A9 bei Allersberg.
Nach ersten Erkenntnissen und Hinweisen am Unfallort kam das Quad mit den beiden Insassen aus bislang unklarer Ursache von der Strecke ab und prallte gegen einen Baum. Ob ein Fahrfehler, überhöhte Geschwindigkeit, ein technischer Defekt oder ein medizinischer Notfall den Unfall ausgelöst haben, ist bislang offen. Quads gelten in unwegsamem Gelände wegen ihres hohen Schwerpunkts und der oft schwierigen Sicht als besonders sturzgefährdet, vor allem in scharfen Kurven oder auf unbefestigten Wegen.
Auch in anderen Regionen kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen, beispielsweise beim tödlichen Crash gegen einen Baum in Neueibau.
Mit der Aufnahme des Unfalls wurden Beamte der Polizeiinspektion Simmern und ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Koblenz betraut. Sie sicherten Spuren, vermaßen den Unfallort und dokumentierten die Trümmerlage rund um Quad und Baum. Die Unfallaufnahme war auch in den Abendstunden des Sonntags noch nicht abgeschlossen. Ein Sachverständiger soll zur Unfallrekonstruktion und zur Beurteilung des Quads hinzugezogen werden.
Quads sind in Deutschland für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, gelten unter Sicherheitsexperten aber als überdurchschnittlich unfallträchtig. Vor allem das Befahren von Feldwegen, Forstwegen oder unwegsamem Gelände führt regelmäßig zu schweren Stürzen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat verweist seit Jahren auf das Risiko und empfiehlt Helm, Schutzkleidung und besondere Vorsicht bei Mehrfachbesetzung. Tödliche Unfälle wie der bei Laubach sind zwar selten, aber bei Quad-Stürzen statistisch überdurchschnittlich häufig.
Im Rhein-Hunsrück-Kreis sorgte die Nachricht von dem Unfall am Sonntagabend für Bestürzung. Anwohner und Spaziergänger zeigten Anteilnahme am Schicksal der beiden Verstorbenen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die das Quad am Sonntag im Bereich Laubach unterwegs gesehen oder Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich über die bekannten Notrufnummern oder direkt bei der Polizeiinspektion Simmern zu melden.
Quellen: Polizei Koblenz/Presseportal, lokalo.de, news.de, nachrichten-heute.net
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