
Nach mutmaßlichen Schüssen in Gelsenkirchen-Feldmark ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 25 Jahre alter Mann hatte sich in der Nacht zu Sonntag, 2. August 2026, verletzt in ein Krankenhaus im Stadtteil Ückendorf begeben. Nach den bisherigen Erkenntnissen könnte er zuvor bei einer Auseinandersetzung am Schillerplatz mit einer Schusswaffe verletzt worden sein.
Zeugen alarmierten die Polizei gegen Mitternacht und berichteten von einer Auseinandersetzung sowie lauten Knallgeräuschen an einer Lokalität am Schillerplatz. Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die unmittelbar Beteiligten des Streits nicht mehr vor Ort. Die Beamten nahmen jedoch die Personalien mehrerer Zeugen auf.
Gegen 0.40 Uhr erhielt die Polizei anschließend die Nachricht, dass ein verletzter 25-jähriger Gelsenkirchener in einem Krankenhaus behandelt werde. Im Verlauf der ersten Ermittlungen entstand der Verdacht, dass der Mann bei der vorherigen Auseinandersetzung durch eine Schusswaffe verletzt worden sein könnte.
Wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt in Gelsenkirchen richtete die Polizei eine Mordkommission ein. Sie untersucht nun den genauen Ablauf der Auseinandersetzung, die Hintergründe sowie die Frage, wer die möglichen Schüsse abgegeben hat.
Angaben zum Gesundheitszustand des 25-Jährigen, zu möglichen Tatverdächtigen oder zu Festnahmen machten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Auch ist bislang nicht abschließend geklärt, ob die gemeldeten Knallgeräusche tatsächlich von einer Schusswaffe stammten.
Zeugen, die Beobachtungen zu dem Vorfall am Schillerplatz gemacht haben, sollen sich unter der Telefonnummer 0209 365 8240 bei der Polizei melden.
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