Sergio Bambaren: Delphin-Autor kämpft um Buckelwal Timmy in der Ostsee

Sergio Bambaren Symbolbild
Symbolbild mit KI erstellt

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Sergio Bambaren, weltbekannt als Autor von „Der träumende Delphin“, ist im April 2026 für einen ungewöhnlichen Einsatz in die deutsche Ostsee gereist: Der peruanische Schriftsteller und Wal-Experte kämpft gemeinsam mit einer internationalen Rettungsmannschaft darum, den gestrandeten Buckelwal Timmy aus der Ostsee zu befreien. Sein Einsatz für das Tier hat weltweit Aufmerksamkeit erregt.

Sergio Bambaren: Vom Delphin-Autor zum Wal-Retter

Sergio Bambaren wurde als Autor durch sein Buch „Der träumende Delphin“ bekannt, das in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde und zu den meistgelesenen Tiergeschichten des späten 20. Jahrhunderts gehört. Der peruanische Schriftsteller, der heute abwechselnd in Lima und auf Teneriffa lebt, engagiert sich seit Jahrzehnten für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner. Genau dieser Ruf brachte ihn an die Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Walter Guntz, der Initiator der privaten Rettungsaktion, hatte Sergio Bambaren persönlich kontaktiert und gebeten, sein Wissen einzubringen. Bambaren sagte dem NDR: Wenn der Wal gesund genug und ruhig sei, gebe es eine Chance, das Tier ins offene Meer zu bringen.

Sergio Bambaren im Einsatz: Die Rettungsaktion für Buckelwal Timmy

Der Buckelwal, der inzwischen den Namen Timmy trägt, wurde Anfang März 2026 erstmals in der Ostsee gesichtet. Wale verirren sich gelegentlich in die Ostsee, können dort aber wegen der geringen Wassertiefe und des niedrigen Salzgehalts kaum überleben. Am 23. März 2026 strandete Timmy zunächst bei Timmendorfer Strand, bevor er danach vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern fest kam. Seitdem ringen Rettungsteams aus verschiedenen Ländern um das Leben des Tieres. Der Rettungsplan sieht vor, mit Luftkissen und Schwimmpontons unter den Wal zu gelangen, ihn behutsam anzuheben und dann per Schleppboot durch die Ostsee in die Nordsee und schließlich in den Atlantik zu transportieren. Am 13. April 2026 wurden zwei Pontons sowie ein Baggerschiff vor Poel positioniert, um den Rettungsversuch vorzubereiten. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus war persönlich vor Ort und genehmigte die private Initiative. Mehr über den Zustand des Wals in den vergangenen Tagen ist in unserem Bericht Vor Poel schwindet die Hoffnung auf eine Rettung des Buckelwals zu lesen.

Ernste Aussichten: Greenpeace und Wissenschaftler skeptisch

Trotz des unermüdlichen Engagements von Sergio Bambaren und dem Rettungsteam sind die Aussichten für Timmy düster. Wissenschaftler und Fachleute von Behörden sowie Nichtregierungsorganisationen waren sich nach einer umfassenden Prüfung einig, dass der Wal Ruhe brauche und weitere Eingriffe dem Tier massive Schäden zufügen könnten. Greenpeace sieht kaum noch Überlebenschancen für das Tier. Eine an dem privaten Rettungsversuch beteiligte Tierärztin erklärte bei einer Pressekonferenz im Hafen von Kirchdorf, dass ein Transport in dieser Verfassung des Tieres nicht mehr in Frage komme. Der Wal sei zu schwach und orientierungslos, um die Heimreise in den Atlantik zu schaffen.

Sergio Bambaren: Hoffnung als Antrieb

Dennoch gibt Sergio Bambaren die Hoffnung nicht auf. Sein gesamtes literarisches Werk dreht sich um die Kraft des Träumens und des Nicht-Aufgebens — Werte, die er auch in seinem Einsatz für Buckelwal Timmy an der Ostsee lebt. Bambaren selbst sagte, das Einzige, was er versprechen könne, sei, sein Bestes zu geben. Ob Timmy die Reise in den Atlantik noch schaffen kann, ist offen. Das Drama um den Buckelwal in der Ostsee zeigt jedoch einmal mehr, wie stark Menschen weltweit auf das Schicksal von Meeressäugern reagieren — und wie ein Buch über einen träumenden Delphin seinen Autor bis an die deutsche Küste führen kann.

Quellen: NDR, t-online, ZDFheute, Nordkurier, SRF, Watson

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Sitzgelegenheiten am Servatiiplatz entfernt

Am Dienstagmorgen hat die Stadtverwaltung Münster die Bänke und Sitzgelegenheiten am Servatiiplatz entfernt. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Situation in diesem Bereich zu entschärfen, der sich in den letzten Monaten zu einem Hotspot für Drogenhandel und Straßenkriminalität entwickelt hat. Die Bänke sollen erst dann wieder aufgestellt werden, wenn sich die Lage beruhigt hat.

Drogenprobleme und Gewalt: Ein Brennpunkt in der Innenstadt

Erst vor einigen Monaten wurden die Bänke im Von-Vincke-Park entfernt, nachdem es dort zu Problemen mit Drogendealern gekommen war. Die Szene verlagerte sich daraufhin zum Servatiiplatz, der sich nun ebenfalls zu einem Brennpunkt entwickelt hat. Die Stadt steht nun vor der Herausforderung, zu verhindern, dass sich die Szene nach dem erneuten Abbau der Sitzgelegenheiten erneut verlagert.

Gemeinsame Anstrengungen von Stadt und Polizei

Die Stadtverwaltung und die Polizei werden die Entwicklung am Servatiiplatz eng begleiten und, wenn nötig, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten eingreifen. Die Stadt wird immer dann als Ordnungsbehörde tätig, wenn geltende Regeln verletzt und die öffentliche Sicherheit durch konkrete Verhaltensweisen von Personen gefährdet wird.

Wiederholte Polizeieinsätze am Servatiiplatz

Am Servatiiplatz kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Erst kürzlich gerieten dort zwei Männer in einen Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung endete. Die Polizei konnte die Kontrahenten trennen und hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen eingeleitet.

Ermittlungskommission der Polizei im Einsatz

Eine spezielle Ermittlungskommission der Polizei kümmert sich um den Servatiiplatz. In den vergangenen acht Wochen hat diese bereits 25 Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde ein 22-jähriger Tatverdächtiger festgenommen, der im Verdacht steht, über einen längeren Zeitraum am Servatiiplatz mit Marihuana und Kokain gehandelt zu haben.

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