Schwerer Unfall am Stauende legt A2 bei Dortmund lahm

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Ein schwerer A2 Unfall bei Dortmund hat am Dienstagmorgen, 29. September 2026, zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Zwischen der Anschlussstelle Henrichenburg und dem Kreuz Dortmund-Nordwest kam es in Fahrtrichtung Dortmund zu einem Zusammenstoß mit mehreren Fahrzeugen. Ein Autofahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Zwei weitere Menschen wurden leicht verletzt. Die Autobahn wurde nach dem Unfall vollständig gesperrt.

Nach den bislang bekannten Angaben ereignete sich der Unfall am Ende eines Staus. Ein Auto prallte auf ein vorausfahrendes Fahrzeug. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde dieses gegen einen Lastwagen geschoben. Der Fahrer des zwischen den beiden anderen Fahrzeugen befindlichen Autos wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Zwei weitere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen.

Zu Alter und Herkunft der Beteiligten gab es zunächst keine gesicherten Angaben. Ebenso war zunächst nicht bekannt, warum der Fahrer das Stauende offenbar nicht rechtzeitig erkannte beziehungsweise weshalb es zu dem Auffahrunfall kam. Angaben zu möglichen Geschwindigkeiten oder weiteren Umständen lagen zunächst ebenfalls nicht vor.

A2 zwischen Henrichenburg und Dortmund-Nordwest gesperrt

Nach dem Unfall sperrten die Einsatzkräfte die A2 in Richtung Dortmund vollständig. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Henrichenburg von der Autobahn abgeleitet. Die Sperrung betraf damit einen wichtigen Abschnitt unmittelbar vor dem Kreuz Dortmund-Nordwest.

Gegen 10:36 Uhr war die Autobahn weiterhin nicht freigegeben. Für Autofahrer entstanden nach Angaben von Radio Vest zu diesem Zeitpunkt Verzögerungen von mehr als einer Stunde. Wie lange die Sperrung dauern würde, konnte zunächst nicht zuverlässig abgeschätzt werden. Dem Bericht zufolge ging die Polizei davon aus, dass die Einschränkungen noch mehrere Stunden andauern könnten.

Gerade auf diesem Abschnitt hat eine Vollsperrung weitreichende Auswirkungen. Am Kreuz Dortmund-Nordwest treffen die A2 und die A45 aufeinander. Der Verkehr in Richtung Dortmund und Hannover sowie Fahrzeuge auf den umliegenden Autobahnen und Zufahrten können deshalb von Rückstaus betroffen sein.

Unfall ereignete sich offenbar an einem Stauende

Nach dem bislang bekannten Ablauf handelt es sich um einen Auffahrunfall innerhalb einer bestehenden Verkehrsstörung. Das erste Auto traf demnach am Stauende auf den vorausfahrenden Wagen. Dieser wurde anschließend gegen einen Lastwagen gedrückt. Weitere Einzelheiten zum genauen Kollisionsablauf waren zunächst nicht bekannt.

Auch zur Entstehung des vorausgegangenen Staus lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor. Bereits in der Nacht und am frühen Dienstagmorgen gab es auf Abschnitten der A2 in diesem Bereich Arbeiten und Fahrstreifensperrungen. Zwischen Dortmund-Mengede und dem Kreuz Dortmund-Nordwest waren wegen Brückenarbeiten zeitweise zwei Fahrstreifen gesperrt. Diese Maßnahme sollte nach den veröffentlichten Verkehrsinformationen um 5 Uhr enden. Ein Zusammenhang mit dem späteren Unfall war zunächst nicht bestätigt.

Abschnitt war bereits früher als Unfallschwerpunkt bekannt

Der Bereich zwischen Henrichenburg und dem Kreuz Dortmund-Nordwest war der Autobahnpolizei bereits in der Vergangenheit wegen schwerer Verkehrsunfälle aufgefallen. Die Polizei Dortmund hatte den etwa fünf Kilometer langen Abschnitt 2021 ausdrücklich als Unfallschwerpunkt bezeichnet. Nach damaligen Angaben waren dort seit 2018 mehr als 30 teils schwere Unfälle registriert worden. In der Folge verstärkte die Autobahnpolizei unter anderem ihre Geschwindigkeitskontrollen.

Diese ältere Einstufung erlaubt allerdings keinen Rückschluss auf die Ursache des aktuellen Unfalls. Für das Geschehen am Dienstag lagen zunächst keine gesicherten Angaben darüber vor, ob Geschwindigkeit, Abstand, Ablenkung, Sichtverhältnisse oder andere Faktoren eine Rolle gespielt haben.

Auf demselben Autobahnabschnitt kam es auch 2026 bereits mehrfach zu schweren Unfällen. Mitte März starb beispielsweise ein 36 Jahre alter Transporterfahrer nach einer Kollision mit einem Absicherungsfahrzeug der Autobahnmeisterei bei Henrichenburg. Dieser Unfall ereignete sich in der Gegenrichtung nach Oberhausen und steht mit dem aktuellen Geschehen nicht in Zusammenhang.

Ursache des aktuellen Unfalls noch offen

Die Ermittlungen zum aktuellen Unfallgeschehen waren am Dienstagvormittag noch nicht abgeschlossen. Offiziell bestätigt war zunächst nur der bislang bekannte Ablauf am Stauende sowie die Zahl und Schwere der Verletzungen aus der aktuellen regionalen Berichterstattung.

Wann die A2 zwischen Henrichenburg und dem Kreuz Dortmund-Nordwest wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden kann, war zunächst offen. Solange die Unfallstelle gesperrt bleibt, müssen Verkehrsteilnehmer auf der Fahrt in Richtung Dortmund mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

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