
Ein schweres Unwetter in Mönchengladbach hat am Montagabend, 3. August 2026, zahlreiche Einsätze ausgelöst. Starkregen und stürmische Böen ließen vor allem im Süden der Stadt Bäume umstürzen und sorgten für gefährliche Stellen auf Straßen und Wegen. Im Ortsteil Herrath musste zudem ein Regionalzug auf freier Strecke evakuiert werden. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr rund 170 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen an der Bewältigung der Unwetterlage beteiligt.
In Herrath war infolge des Unwetters ein Baum auf eine Oberleitung der Bahnstrecke gestürzt. Ein Regionalzug konnte deshalb nicht weiterfahren und blieb außerhalb eines Bahnhofs auf freier Strecke stehen. Die Feuerwehr brachte die Fahrgäste gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der Bundespolizei aus dem Zug. Anschließend übernahmen zwei Busse der NEW den Weitertransport zu den jeweiligen Anschlusszielen. Wie viele Reisende von der Evakuierung betroffen waren und wie lange die Bahnstrecke gesperrt blieb, geht aus der Mitteilung der Feuerwehr nicht hervor.
Neben der Evakuierung des Zuges mussten die Einsatzkräfte im südlichen Stadtgebiet umgestürzte Bäume beseitigen und weitere Gefahrenstellen absichern. An dem Feuerwehreinsatz in Mönchengladbach waren Einheiten der Berufsfeuerwehr aus Bettrath, Holt und Rheydt sowie zahlreiche freiwillige Feuerwehreinheiten beteiligt. Auch Fahrzeuge des Technik- und Logistikzentrums kamen zum Einsatz. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute durch den Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe. Drei Rettungswagen, eine Versorgungseinheit und ein Notfallseelsorger standen ebenfalls bereit.
Während der umfangreichen Einsatzlage versorgten Helferinnen und Helfer des ASB und des DRK die beteiligten Kräfte mit Getränken und Verpflegung. Insgesamt waren rund 170 Menschen aus Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen im Einsatz. Das Unwetter in Mönchengladbach konzentrierte sich nach Angaben der Feuerwehr vor allem auf den südlichen Teil des Stadtgebiets. Angaben zu Verletzten oder größeren Gebäudeschäden machte die Feuerwehr in ihrer Mitteilung nicht.
Die Feuerwehr bittet darum, bei Unwettern Bereiche mit Bäumen möglichst zu meiden. Umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste sollten nicht eigenständig beseitigt werden. Akute Gefahrenstellen können über den Notruf 112 gemeldet werden.
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