
Am Bahnhof Offenburg hat der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe in der Nacht zum Ostersonntag einen Einsatz von Polizei und Kampfmittelbeseitigungsdienst ausgelöst. Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilt, wurde bei Bauarbeiten im Bereich der Gleise 1 und 2 ein verdächtiger Gegenstand entdeckt. Die Arbeiten wurden daraufhin sofort gestoppt. Außerdem sperrten die Einsatzkräfte das Gelände weiträumig ab. Auch die Union-Rampe wurde für den Verkehr vorübergehend geschlossen. Am frühen Morgen gab es dann Entwarnung.
Ausgangspunkt des Einsatzes waren die aktuell laufenden Bauarbeiten am Offenburger Bahnhof. Dort stießen Arbeiter in der Nacht zum Ostersonntag auf ein Objekt, das zunächst als möglicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg eingestuft wurde. Wegen dieses Verdachts reagierten die Behörden umgehend. Nach Polizeiangaben wurden die Baumaßnahmen eingestellt und der Bereich rund um die Fundstelle abgesichert. Von den Maßnahmen betroffen war auch die Union-Rampe, die während des Einsatzes gesperrt wurde. Der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe Offenburg führte damit kurzfristig zu einem größeren Sicherungseinsatz im Bahnhofsumfeld.
Im weiteren Verlauf überprüfte ein Beamter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Baden-Württemberg den Fund. Nach der vollständigen Freilegung des Gegenstandes konnte Entwarnung gegeben werden. Nach Angaben der Polizei handelte es sich nicht um einen Blindgänger, sondern um ein harmloses Betonbauteil. Damit war der Bombenfund Offenburg letztlich ein Fehlalarm. Der Einsatz konnte in den frühen Morgenstunden beendet werden. Die zwischenzeitlichen Absperrungen standen damit nicht mehr aufrecht, nachdem die Gefährdung ausgeschlossen worden war.
Auswirkungen auf den Zugverkehr hatte der Einsatz nach Angaben der Polizei nicht. Der Schienenverkehr am Bahnhof Offenburg war durch die Maßnahmen nicht betroffen, weil der Bereich wegen des laufenden Umbaus derzeit ohnehin komplett gesperrt ist. Der Verdacht auf eine Weltkriegsbombe Offenburg hatte damit zwar Folgen für die Bauarbeiten und die Absicherung vor Ort, nicht jedoch für den Bahnverkehr. Für Reisende ergaben sich aus dem nächtlichen Einsatz laut Mitteilung keine zusätzlichen Einschränkungen über die bereits bestehende Sperrung hinaus.
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