
Wohnungsbrand Aachen: In einem Mehrfamilienhaus auf der Trierer Straße im Aachener Stadtteil Forst ist am Mittwochvormittag ein folgenschweres Feuer ausgebrochen. Ein 22-jähriger Bewohner wurde dabei lebensgefährlich verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehr Aachen rückte mit einem Großaufgebot von 46 Einsatzkräften aus, um das Feuer zu bekämpfen und weitere Schäden zu verhindern.
Das Feuer brach kurz vor 12 Uhr mittags in einer Wohnung im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses aus. Als sich die Flammen rasant ausbreiteten, soll der 22-jährige Bewohner versucht haben, sich selbst zu retten: Nach Angaben aus Medienberichten soll er aus dem Fenster seiner Wohnung auf ein Vordach gesprungen sein, um dem Feuer zu entkommen. Dieser verzweifelte Rettungsversuch endete jedoch mit schweren Verletzungen. Der junge Mann erlitt Brand- und Sturzverletzungen und wurde noch am Brandort durch den Rettungsdienst erstversorgt, bevor er mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Sein Zustand wurde als lebensgefährlich eingestuft. Während des Einsatzes war die Trierer Straße, eine der wichtigsten Durchgangsstraßen in Aachen, stadtauswärts für rund zwei Stunden vollständig gesperrt. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet. Einen ähnlichen Feuerwehr-Großeinsatz in Nordrhein-Westfalen gab es erst kürzlich beim Industriebrand in Düren-Birkesdorf, wo ebenfalls rund 100 Einsatzkräfte gefordert waren.
Der Wohnungsbrand in Aachen richtete massive Schäden an. Die betroffene Wohnung im dritten Obergeschoss wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Nach Berichten lokaler Medien soll der Dachstuhl des Gebäudes ebenfalls erheblich beschädigt worden sein. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf einen sechsstelligen Betrag beziffert. Die Kriminalpolizei Aachen nahm unmittelbar nach dem Einsatz die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ob ein technischer Defekt, Fahrlässigkeit oder Brandstiftung das Feuer ausgelöst hat, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch Gegenstand der Untersuchungen. Derartige Wohnungsbrände mit schwerverletzten Bewohnern stellen Feuerwehr und Kriminalpolizei gleichermaßen vor große Herausforderungen – ähnlich wie beim tödlichen Brand in Nürnberg-Reichelsdorf, bei dem ebenfalls das Dachgeschoss stark beschädigt wurde.
Nachdem die Einsatzmeldung eingegangen war, rückte die Feuerwehr Aachen sofort mit einem Großaufgebot aus. Insgesamt 46 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Brandort im Einsatz. Parallel zur Brandbekämpfung wurde der verletzte Bewohner durch den Rettungsdienst versorgt. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen und Gebäudeteile verhindern. Die Sperrung der Trierer Straße stadtauswärts wurde nach rund zwei Stunden aufgehoben. Anwohner wurden während des Einsatzes gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und die Rettungskräfte nicht zu behindern.
Nach dem Wohnungsbrand in Aachen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Ursache des Feuers offiziell aufgenommen. Die Brandursachenermittlung ist bei Bränden mit erheblichem Sachschaden und verletzten Personen ein Standardverfahren der Polizei. Über den genauen Hergang und mögliche Ursachen des Feuers machte die Polizei Aachen zunächst keine weiteren Angaben. Der 22-jährige Verletzte befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung. Weitere Informationen über seinen Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor.
Quellen: Presseportal (Polizei Aachen), Aachener Zeitung, BRF Nachrichten, Antenne AC, t-online Aachen
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu