Xatar Doku ARD 2026: Ehefrau Farvah spricht erstmals über Todesursache

Helen Dorn Verdammte Familie – ZDF Krimi heute Abend
Tech Daily

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Die dreiteilige ARD-Dokumentarserie „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ ist seit dem 1. Mai 2026 in der ARD Mediathek verfügbar und sorgt für großes Aufsehen. Erstmals spricht Xatars Witwe Farvah Hajabi öffentlich über den Tod ihres Mannes, den Rapper und Musikunternehmer Giwar Hajabi, der im Mai 2025 überraschend verstarb. Die Dokumentation beleuchtet ein Leben zwischen Kriminalität, Haft und dem Aufstieg zu einer der prägendsten Figuren im deutschen Hip-Hop.

Wer war Xatar? Leben und Karriere

Giwar Hajabi, bekannt unter seinem Künstlernamen Xatar, wurde im Iran geboren und wuchs in Bonn auf. Seine Biografie liest sich wie ein Drehbuch: Als junger Mann wurde er wegen eines Goldraubs verurteilt und saß mehrere Jahre in Haft. Genau dort begann seine musikalische Karriere. Im Gefängnis entstanden Texte und Ideen, die ihn nach seiner Entlassung zu einem der bekanntesten Namen im deutschsprachigen Rap machen sollten.

Xatar gründete das Label „Alles oder Nix“ und etablierte es als feste Größe in der deutschen Hip-Hop-Szene. Er arbeitete mit Künstlern wie Farid Bang, SSIO und Apache 207 zusammen und galt als einflussreicher Förderer junger Talente. Neben seiner Musikkarriere war er auch als Gastronom tätig und wurde durch seine „XATAR“-Restaurants bekannt. Ähnlich wie andere Rapstars, die aus schwierigen Verhältnissen kommen und zu Erfolg gelangen, wurde er für viele zu einem Symbol für Wandel und Willensstärke. Auch der Rapper Bushido steht regelmäßig im Mittelpunkt öffentlicher Diskussionen – ein Zeichen dafür, wie stark das Interesse an deutschen Rap-Stars geblieben ist.

Tod im Mai 2025: Herzstillstand nach Schlaganfall

Im Mai 2025 wurde Xatar tot in seiner Kölner Wohnung aufgefunden. Er war 43 Jahre alt. Zunächst herrschte Unklarheit über die Todesursache. Die Staatsanwaltschaft schwieg, um die Privatsphäre der Familie zu schützen. Gerüchte kursierten, doch offizielle Bestätigungen blieben aus.

Erst durch die ARD-Dokumentation bricht nun Farvah Hajabi, seine Ehefrau, das Schweigen. Sie schildert in der Doku, wie sie vom Tod ihres Mannes erfahren hat: „Das ist leider kein Traum“, beschreibt sie den Moment, als sie realisierte, dass er nicht mehr lebte. Die Todesursache war ein Herzstillstand, dem ein Schlaganfall vorausgegangen war. Die Nachricht traf die gesamte Hip-Hop-Community tief – ein Verlust, der bis heute nachwirkt.

Die ARD-Doku: Zwischen Trauer und Vermächtnis

Die dreiteilige Dokumentation „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ wurde von der Produktionsfirma Film Five in Zusammenarbeit mit der ARD realisiert. Die Filmemacher hatten über Jahre Zugang zum Künstler gehabt – das Material, das während seiner Lebzeiten entstand, bildet nun das Rückgrat der Serie.

Neben Farvah Hajabi kommen zahlreiche prominente Wegbegleiter zu Wort: SSIO, Schwesta Ewa, Samy Deluxe, Farid Bang, Apache 207 und sogar der Schauspieler Moritz Bleibtreu. Auch Maestro, ein enger Vertrauter, spricht über seinen verstorbenen Freund. Die Dokumentation vermeidet Verklärung: Sie zeigt Widersprüche, Scheitern und Triumphe gleichsam – und zeichnet damit das ehrliche Porträt einer außergewöhnlichen Persönlichkeit.

Für Musikfans ist die Doku ein Pflichtprogramm. Wer sich für das Spektakel rund um Deutschlands Musikszene interessiert, sollte auch einen Blick auf Let’s Dance 2026 werfen, wo Musikerin Nadja Benaissa trotz Bestnoten ausschied.

Reaktionen und Bedeutung für den deutschen Hip-Hop

Die Veröffentlichung der Dokumentation hat eine breite Öffentlichkeit erreicht. In sozialen Netzwerken teilen Fans Erinnerungen an Xatars Musik und drücken ihr Mitgefühl für seine Familie aus. Viele sehen die Doku als würdiges Denkmal für einen Künstler, der die deutsche Rapszene nachhaltig beeinflusst hat.

Der Erfolg der Netflix-Dokumentation über Haftbefehl, einen anderen bekannten deutschen Rapper, hatte zuletzt gezeigt, wie groß das Interesse an authentischen Geschichten aus der Rap-Szene ist. Die ARD setzt mit „XATAR – Ein Leben ist nicht genug“ nun einen weiteren Meilenstein in diesem Genre.

Farvah Hajabi hat angekündigt, das künstlerische Erbe ihres Mannes weiterzuführen. Sie ist Mutter der gemeinsamen Kinder und trägt die Verantwortung für das Label „Alles oder Nix“. Ihre Auftritte in der Dokumentation zeigen eine Frau, die trotz überwältigender Trauer Stärke beweist.

Quellen: ARD Mediathek, Presseportal ARD, bigFM, hiphop.de, netzwelt.de, nord24.de (Mai 2026)

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