
Wie günstig sind Eigenmarken tatsächlich, wie unterscheiden sie sich von bekannten Markenprodukten und wer profitiert von dem Geschäft? Diesen Fragen geht das ZDF am Dienstagabend nach. Die Dokumentation „Aldi, Rewe & Co. – Wer verdient an Eigenmarken?“ läuft am 15. September 2026 um 20:15 Uhr im ZDF und ist bis 21:00 Uhr angesetzt. Der Sender ordnet den 45-minütigen Film der Reihe „ZDFzeit“ zu. Es handelt sich um eine neue Produktion aus dem Jahr 2026 und um die Erstausstrahlung im linearen ZDF-Programm.
Im Mittelpunkt stehen Eigenmarken bei Aldi Rewe und Co sowie bei Lidl und Edeka. Das ZDF nimmt damit einen Bereich des Lebensmittelhandels in den Blick, der für Verbraucher angesichts hoher Lebensmittelpreise besonders relevant ist. Untersucht werden Preisunterschiede, Qualität und Geschmack sowie die wirtschaftliche Bedeutung von Handelsmarken für große Lebensmittelhändler.
Die Dokumentation konzentriert sich auf die großen Handelsketten Aldi, Lidl, Rewe und Edeka. Eigenmarken sind bei diesen Unternehmen längst nicht mehr nur als besonders günstige Alternative zu bekannten Herstellermarken positioniert. Neben klassischen Preiseinstiegsprodukten gibt es Bio-Sortimente, regionale Angebote und höherpreisige Produktlinien.
In der Programmbeschreibung werden unter anderem „Rewe Beste Wahl“ und „EDEKA Herzstücke“ genannt. Solche Linien liegen preislich teilweise über den günstigsten Handelsmarken und sollen sich stärker über Auswahl, Qualität oder Aufmachung vom klassischen Discountsegment abheben.
Die Dokumentation untersucht, ob sich solche Unterschiede auch bei Qualität und Geschmack bemerkbar machen. Dazu verbindet der Film nach Angaben des ZDF Produkttests, Marktanalysen und Einschätzungen von Fachleuten. Welche Experten konkret auftreten, wird in den frei zugänglichen Vorabinformationen des Senders nicht namentlich ausgewiesen.
Auch detaillierte Testergebnisse zu einzelnen Produkten hat das ZDF vor der Ausstrahlung nicht veröffentlicht. Welche Eigenmarken in den Vergleichen besonders gut abschneiden und wo Unterschiede zu Markenartikeln festgestellt werden, zeigt deshalb erst die Dokumentation selbst.
Ein Schwerpunkt der Sendung ist die Frage, wie groß der Preisvorteil von Handelsmarken gegenüber bekannten Herstellermarken tatsächlich ausfällt. Dabei soll es nicht allein um den Verkaufspreis gehen. Auch Qualität und Geschmack werden miteinander verglichen.
Damit greift die Sendung eine Entwicklung auf, die den deutschen Lebensmitteleinzelhandel seit Jahren prägt. Große Händler bauen ihre eigenen Produktlinien aus und decken damit zunehmend unterschiedliche Preissegmente ab. Während klassische Eigenmarken vor allem mit niedrigen Preisen verbunden werden, konkurrieren höher positionierte Handelsmarken inzwischen auch stärker mit bekannten Markenprodukten.
Die Dokumentation beschäftigt sich zudem mit der wirtschaftlichen Seite dieses Geschäfts. Untersucht wird, wer an Eigenmarken verdient und welchen Einfluss die Händler über ihre eigenen Produktlinien auf Sortiment und Preisgestaltung haben.
Aussagen über die konkreten Strategien einzelner Handelsunternehmen sind dabei als Gegenstand der ZDF-Dokumentation zu verstehen. Belastbare, detaillierte Einzelergebnisse zu Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka hat der Sender vorab nicht veröffentlicht.
Eine weitere zentrale Frage betrifft die Herstellung der Produkte. Eigenmarken tragen zwar Namen, die von den Handelsunternehmen festgelegt werden, produziert werden sie jedoch häufig von spezialisierten Lebensmittelherstellern oder Unternehmen, die teilweise auch Markenprodukte fertigen.
Die ZDF-Dokumentation geht der Frage nach, wie diese Lieferbeziehungen funktionieren und wie sich die Wertschöpfung zwischen Produzenten und Handel verteilt. Dabei steht insbesondere im Mittelpunkt, welche Rolle die Handelsketten bei Preisgestaltung, Positionierung und Vermarktung ihrer Eigenmarken spielen.
Wie groß die jeweiligen Margen der beteiligten Unternehmen sind, lässt sich aus den vorab veröffentlichten Informationen nicht ableiten. Konkrete Gewinnspannen einzelner Händler oder Hersteller werden vom ZDF vor der Ausstrahlung nicht genannt.
Das ZDF führt Jessica Szczakiel mit der Angabe „Film von Jessica Szczakiel“. Die Dokumentation hat eine angesetzte Laufzeit von 45 Minuten und wird von 20:15 Uhr bis 21:00 Uhr ausgestrahlt.
Eine gesonderte Regieangabe ist in den öffentlich zugänglichen Programminformationen des ZDF nicht ausgewiesen. Auch eine Produktionsfirma nennt der Sender dort nicht eindeutig. Bildmaterial zur Sendung trägt unter anderem Hinweise auf ZDF und eco doc. Daraus lässt sich jedoch keine weitergehende Produktionszuordnung sicher ableiten.
Eine konkrete Folgennummer veröffentlicht das ZDF für „Aldi, Rewe & Co. – Wer verdient an Eigenmarken?“ ebenfalls nicht. Die Dokumentation läuft innerhalb der Reihe „ZDFzeit“, die regelmäßig gesellschaftliche, wirtschaftliche und verbrauchernahe Themen behandelt.
Eine Woche zuvor lief am Dienstag um 20:15 Uhr im ZDF die Dokumentation „9/11 – Die Geiseln des Terrors: Gefangen in Kabul“. Nach veröffentlichten vorläufigen Daten der AGF Videoforschung erreichte die Sendung rund 1,22 Millionen Zuschauer.
Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 6,3 Prozent. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden 6,9 Prozent erreicht. Damit lag der ZDF-Sendeplatz an diesem Abend unter den Reichweiten, die der Sender zur Hauptsendezeit mit reichweitenstarken Informations- oder fiktionalen Formaten teilweise erzielt.
Ob das verbrauchernahe Thema rund um Lebensmittelpreise und Eigenmarken ein größeres Publikum erreicht, zeigt sich erst nach der Ausstrahlung am Dienstagabend.
Nach „Aldi, Rewe & Co. – Wer verdient an Eigenmarken?“ folgt um 21:00 Uhr das politische Magazin „frontal“. Um 21:45 Uhr schließt sich das „heute journal“ an.
Ein ausdrücklich angekündigter Themenabend zu Lebensmittelhandel, Preisen oder Verbraucherschutz ist damit nicht vorgesehen. Die Eigenmarken-Dokumentation steht als eigenständige Ausgabe innerhalb des regulären Dienstagabendprogramms.
Eine Wiederholung ist ebenfalls geplant. In der Nacht zum Donnerstag, 17. September 2026, soll die Dokumentation erneut im ZDF ausgestrahlt werden. Weitere Ausstrahlungen über die digitalen ZDF-Kanäle beziehungsweise bei ZDFinfo können folgen.
Die Dokumentation ist nicht nur im linearen Fernsehen zu sehen. Nach Angaben des ZDF steht „Aldi, Rewe & Co. – Wer verdient an Eigenmarken?“ seit Dienstag, 15. September 2026, um 6:00 Uhr im Streamingangebot des Senders bereit.
Als Verfügbarkeitszeitraum nennt das ZDF derzeit den 15. September 2026 bis zum 15. September 2031. Damit soll die Dokumentation nach aktuellem Stand fünf Jahre online abrufbar bleiben.
Für Verbraucher dürfte vor allem die Frage interessant sein, ob Eigenmarken ihren Preisvorteil halten können und wie sie bei Qualität und Geschmack gegenüber bekannten Marken abschneiden. Gleichzeitig richtet der Film den Blick hinter die Produkte und untersucht, welche wirtschaftlichen Interessen mit den eigenen Marken von Aldi, Lidl, Rewe und Edeka verbunden sind.
Die Antworten liefert das ZDF am Dienstag, 15. September 2026, ab 20:15 Uhr in „Aldi, Rewe & Co. – Wer verdient an Eigenmarken?“.






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