An der Hammer Straße entsteht ein neues Café: 19sieben bereitet Eröffnung vor

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Foto: Cafe 19sieben

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Münster. An der Hammer Straße 2 riecht es derzeit noch nach Baustelle. Möbel werden geliefert, Wände gestrichen, Details abgestimmt. Wo zuvor „Royal Kebab“ ansässig war, entsteht ein neues Café. Mitte März soll hier ein weiterer Standort von 19sieben eröffnen. Hinter dem Projekt steht Lamin Jammeh, Geschäftsführer der 19sieben GmbH mit Sitz in Münster.

Geplant sind Öffnungszeiten von täglich 8 bis 18 Uhr. Die Lage zwischen Innenstadt und Südviertel gilt als belebte Achse mit gemischtem Publikum: Anwohner, Berufstätige, Studierende, Laufkundschaft. Für Jammeh ist genau dieses Umfeld entscheidend. Die Hammer Straße habe ein interessantes Einzugsgebiet und viel Frequenz – zugleich sei sie im Wandel.

Früh geprägt von der Gastronomie

Lamin Jammeh, 37 Jahre alt, stammt aus Hannover und studierte Kommunikationswissenschaften in Wien. In die Gastronomie kam er früh: Mit 18 Jahren begann er zu arbeiten, unter anderem bei Extrablatt. Dort lernte er Strukturen, Abläufe und wirtschaftliche Mechanismen eines erfolgreichen Betriebs kennen. Gleichzeitig habe er erlebt, wie sehr Arbeitsklima und Führung den Alltag prägen.

Aus dieser Erfahrung entstand eine eigene Vorstellung davon, wie ein Café funktionieren kann: wirtschaftlich tragfähig, aber mit klarer Wertschätzung für das Team. Gemeinsam mit einem Freund gründete er in Münster das erste 19sieben. Kurz darauf folgte die Corona-Pandemie. Für viele gastronomische Neugründungen bedeutete diese Zeit das Aus. Auch 19sieben stand vor Herausforderungen. Das Unternehmen habe sich jedoch Schritt für Schritt stabilisiert.

Vor rund anderthalb Jahren übernahm Jammeh die Anteile seines Mitgründers und führt die Gesellschaft seither allein.

Frühstück als Kern des Konzepts

19sieben ist in Münster bereits an der Wolbecker Straße 99 vertreten sowie mit einer Kaffeebar in der Salzstraße 11. Inhaltlich bleibt das Konzept auch an der Hammer Straße klar: Frühstück und Kaffeespezialitäten stehen im Mittelpunkt.

Besonders gefragt seien am Standort Wolbecker Straße die Scrambled Eggs. Dieses Gericht soll auch im neuen Café eine feste Größe werden. Ergänzt wird das Angebot durch weitere herzhafte und süße Speisen sowie Konditorei-Produkte. Details zur vollständigen Karte stehen noch aus, das Grundprinzip bleibt jedoch gleich: klassische Frühstückselemente, Kaffee als Schwerpunkt und ein klarer Tagesrhythmus von morgens bis in den späten Nachmittag.

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Teamgedanke statt Fluktuation

Ein zentraler Baustein des Konzepts ist die Teamstruktur. Eine Mitarbeiterin mit Meistertitel im Konditorhandwerk soll die Filialleitung an der Hammer Straße übernehmen. Ein langjähriger Mitarbeiter arbeitet als Barista. Perspektivisch plant das Unternehmen sogar eine eigene Rösterei. Konkrete Zeitpläne gibt es dafür noch nicht, die Idee sei jedoch Teil der weiteren Entwicklung.

In einer Branche, die seit Jahren mit Fachkräftemangel kämpft, setzt 19sieben bewusst auf Kontinuität und Entwicklung im eigenen Team. Projekte ließen sich nur gemeinsam denken, so die Haltung des Geschäftsführers.

Standort im Wandel

Mit dem Umbau an der Hammer Straße verschwindet ein Imbissbetrieb, stattdessen entsteht ein Café. Die Straße hat sich in den vergangenen Jahren sichtbar verändert. Neben klassischen Einzelhandelsgeschäften siedeln sich zunehmend gastronomische Konzepte an, die auf Frühstück, Kaffee und Tagespublikum setzen.

Ob sich das neue Café schnell etabliert, wird sich nach der Eröffnung zeigen. Die Voraussetzungen sind aus Sicht des Betreibers gegeben: zentrale Lage, gute Erreichbarkeit, gemischtes Publikum. Bis Mitte März sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Dann öffnet sich die Tür erstmals für Gäste.

Für Lamin Jammeh ist es kein radikaler Neuanfang, sondern der nächste Schritt in einem Konzept, das in Münster bereits angekommen ist – nun auch an der Hammer Straße.

 

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