
Dortmund. Wenn heute Abend im Borussia Dortmund der FC Bayern München empfängt, richtet sich der Blick nicht nur auf das sportliche Kräftemessen. Rund um den Signal Iduna Park droht ein Verkehrschaos, das selbst erfahrene Stadionbesucher vor Herausforderungen stellt. Der Grund ist eine Kombination aus Warnstreik im Dortmunder Nahverkehr, mehreren Großveranstaltungen im Umfeld der Westfalenhallen und dem erwarteten Zuschauerandrang bei einem der prestigeträchtigsten Duelle der Bundesliga.
Bereits im Vorfeld warnte die Stadt Dortmund eindringlich vor erheblichen Einschränkungen. Besonders betroffen ist der öffentliche Nahverkehr, der an diesem Spieltag weitgehend stillsteht.
Der kommunale Verkehrsbetrieb DSW21 wird bestreikt. Busse, Stadtbahnen sowie weitere innerstädtische Verbindungen fahren nicht. Für tausende Fans bedeutet das: Die gewohnte Direktanreise bis in Stadionnähe entfällt.
Zwar sind Fern- und Regionalzüge nicht vom Streik betroffen, doch genau dort dürfte sich das Verkehrsaufkommen bündeln. Die Wege vom Hauptbahnhof bis zum Stadion müssen größtenteils zu Fuß bewältigt werden. Der Fußmarsch von rund drei Kilometern dauert etwa 40 Minuten und dürfte sich vor dem Anpfiff zu einem dichten Fanstrom entwickeln.
Hinzu kommt, dass zeitgleich weitere Veranstaltungen im Umfeld stattfinden. Die Verkehrssituation rund um die Strobelallee und die Zufahrtsstraßen gilt daher als besonders angespannt. Auch Sperrungen vor und nach dem Spiel sind üblich und verlängern die An- und Abreise zusätzlich.
Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte unbedingt ein vorab gebuchtes Parkticket besitzen. Spontane Parkmöglichkeiten sind stark begrenzt. Ohne gültige Reservierung drohen lange Suchzeiten und Umleitungen. Erfahrungsgemäß verdichtet sich der Verkehr bereits mehrere Stunden vor Spielbeginn erheblich.
Vor allem nach Abpfiff könnte es eng werden. Da Busse und Stadtbahnen fehlen, verteilt sich der Rückreiseverkehr auf wenige Achsen. Geduld wird damit zur wichtigsten Ressource des Abends.
Für Anhänger aus Münster bleibt die Bahn die realistischste Option. Regionalzüge verkehren planmäßig in Richtung Dortmund. Die empfohlene Route führt über den Dortmunder Hauptbahnhof, von dort aus entweder zu Fuß weiter oder mit einem Regionalzug bis zur Station „Dortmund Signal Iduna Park“.
Allerdings sollten Reisende großzügige Zeitpuffer einplanen. Bereits kleinere Verspätungen können bei einem ausgedünnten Anschlussnetz schnell größere Auswirkungen haben. Ein kurzfristiger Blick in die Fahrplanauskunft der Deutsche Bahn empfiehlt sich unmittelbar vor Abfahrt.
Wer flexibel ist, kann auch über Fahrgemeinschaften nachdenken. Allerdings ist wegen der Verkehrswarnungen auch hier mit Verzögerungen zu rechnen. Besonders nach Spielende dürfte die Rückfahrt in Richtung Münster deutlich länger dauern als an gewöhnlichen Spieltagen.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu